BedGgstV

Bedarfsgegenständeverordnung (BedGgstV)


Ausfertigungsdatum: 10.04.1992
Stand:
Neugefasst durch Bek. v. 23.12.1997; 1998 I 5;
Zuletzt geändert durch Art. 2 Abs. 1 G v. 15.2.2016 I 198
Änderung durch Art. 1 V v. 2.12.2021 I 5068 (Nr. 82) textlich nachgewiesen, dokumentarisch noch nicht abschließend bearbeitet
    Eingangsformel
    § 1  Gleichstellung
    § 2  Begriffsbestimmungen
    § 3  Verbotene Stoffe
    § 4  Zugelassene Stoffe
    § 5  Verbotene Verfahren
    § 6  Höchstmengen
    § 7  Verwendungsverbote
    § 8  Übergang von Stoffen auf Lebensmittel
    § 9  Warnhinweise
    § 10  Kennzeichnung, Nachweispflichten
    § 10a  Kennzeichnung von Schuherzeugnissen
    § 11  Untersuchungsverfahren
    § 11a  Besondere Vorschriften für die Einfuhr
    § 12  Straftaten und Ordnungswidrigkeiten
    § 13  Unberührtheitsklausel
    § 14  (Aufhebung von Vorschriften)
    § 15  (weggefallen)
    § 16  Übergangsvorschriften
    § 17  (Inkrafttreten)
    Schlußformel
    Anlage 1  (zu § 3)Stoffe, die bei dem Herstellen oder Behandeln von bestimmten Bedarfsgegenständen nicht verwendet werden dürfen
    Anlage 2  zu § 4 Abs. 1 und 1a und § 6 Satz 1 Nr. 1 Stoffe, die für die Herstellung von Zellglasfolien zugelassen sind
    Anlage 3  (weggefallen)
    Anlage 4  (zu § 5)Verfahren, die beim Herstellen bestimmter Bedarfsgegenstände nicht angewendet werden dürfen
    Anlage 5  (zu § 6 Nr. 3)Bedarfsgegenstände, die bestimmte Stoffe nur bis zu einer festgelegten Höchstmenge enthalten dürfen
    Anlage 5a  (zu § 6 Nr. 4) Bedarfsgegenstände, die bestimmte Stoffe nur bis zu einer festgelegten Höchstmenge freisetzen dürfen
    Anlage 6  (zu § 8 Absatz 3 und § 10 Absatz 2 Satz 3)Bedarfsgegenstände, von denen bestimmte Stoffe nur bis zu einer festgelegten Höchstmenge auf Lebensmittel übergehen dürfen
    Anlage 7  (zu § 9)Bedarfsgegenstände, die mit einem Warnhinweis versehen sein müssen
    Anlage 8  (weggefallen)
    Anlage 9  (zu § 10 Abs. 3) Bedarfsgegenstände, bei denen bestimmte Inhaltsstoffe anzugeben sind
    Anlage 10  (zu § 11)Verfahren zur Untersuchung bestimmter Bedarfsgegenstände
    Anlage 11  (zu § 10a)
    Anlage 12  (weggefallen)
    Anlage 13  (zu § 4 Absatz 3 und 4) Vorläufiges Verzeichnis der Additive
    Anlage 14

Diese Verordnung dient der Umsetzung folgender Richtlinien:
-
Richtlinie 76/893/EWG des Rates vom 23. November 1976 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Materialien und Gegenstände, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen (ABl. EG Nr. L 340 S. 19),
-
Richtlinie 78/142/EWG des Rates vom 30. Januar 1978 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Vinylchlorid-Monomer enthaltende Materialien und Gegenstände, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen (ABl. EG Nr. L 44 S. 15),
-
Richtlinie 79/663/EWG des Rates vom 24. Juli 1979 zur Ergänzung des Anhangs der Richtlinie 76/769/EWG zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten für Beschränkungen des Inverkehrbringens und der Verwendung gewisser gefährlicher Stoffe und Zubereitungen (ABl. EG Nr. L 197 S. 37),
-
Richtlinie 80/590/EWG der Kommission vom 9. Juni 1980 zur Festlegung des Symbols für Materialien und Gegenstände, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen (ABl. EG Nr. L 151 S. 21),
-
Richtlinie 80/766/EWG der Kommission vom 8. Juli 1980 zur Festlegung gemeinschaftlicher Analysenmethoden für die amtliche Prüfung des Gehalts an Vinylchlorid-Monomer in Materialien und Gegenständen, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen (ABl. EG Nr. L 213 S. 42),
-
Richtlinie 81/432/EWG der Kommission vom 29. April 1991 zur Festlegung der gemeinschaftlichen Analysenmethoden für die amtliche Prüfung auf Vinylchlorid, das von Bedarfsgegenständen in Lebensmittel übergegangen ist (ABl. EG Nr. L 167 S. 6),
-
Richtlinie 82/711/EWG des Rates vom 18. Oktober 1982 über die Grundregeln für die Ermittlung der Migration aus Materialien und Gegenständen aus Kunststoff, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen (ABl. EG Nr. L 297 S. 26),
-
Richtlinie 82/806/EWG des Rates vom 22. November 1982 zur zweiten Änderung der Richtlinie 76/769/EWG zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten für Beschränkungen des Inverkehrbringens und der Verwendung gewisser gefährlicher Stoffe und Zubereitungen (Benzol) (ABl. EG Nr. L 339 S. 55),
-
Richtlinie 83/229/EWG des Rates vom 25. April 1983 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten betreffend Materialien und Gegenstände aus Zellglasfolien, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen (ABl. EG Nr. L 123 S. 31),
-
Richtlinie 83/264/EWG des Rates vom 16. Mai 1983 zur vierten Änderung der Richtlinie 76/769/EWG zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten für Beschränkungen des Inverkehrbringens und der Verwendung gewisser gefährlicher Stoffe und Zubereitungen (ABl. EG Nr. L 147 S. 9),
-
Richtlinie 84/500/EWG des Rates vom 15. Oktober 1984 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Keramikgegenstände, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen (ABl. EG Nr. L 277 S. 12),
-
Richtlinie 85/572/EWG des Rates vom 19. Dezember 1985 über die Liste der Simulanzlösemittel für die Migrationsuntersuchungen von Materialien und Gegenständen aus Kunststoff, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen (ABl. EG Nr. L 372 S. 14),
-
Richtlinie 86/388/EWG der Kommission vom 23. Juli 1986 zur Änderung der Richtlinie 83/229/EWG des Rates zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten betreffend Materialien und Gegenstände aus Zellglasfolien, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen (ABl. EG Nr. L 228 S. 32),
-
Richtlinie 89/109/EWG des Rates vom 21. Dezember 1988 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Materialien und Gegenstände, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen (ABl. EG Nr. L 40 S. 38, berichtigt in ABl. EG Nr. L 347 S. 37),
-
Richtlinie 89/677/EWG des Rates vom 21. Dezember 1989 zur achten Änderung der Richtlinie 76/769/EWG zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten für Beschränkungen des Inverkehrbringens und der Verwendung gewisser gefährlicher Stoffe und Zubereitungen (ABl. EG Nr. L 398 S. 19) - soweit die darin enthaltenen Bestimmungen auf Scherzartikel Anwendung finden -,
-
Richtlinie 90/128/EWG der Kommission vom 23. Februar 1990 über Materialien und Gegenstände aus Kunststoff, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen (ABl. EG Nr. L 75 S. 19, berichtigt in ABl. EG Nr. L 349 S. 26),
-
Richtlinie 2011/8/EU der Kommission vom 28. Januar 2011 zur Änderung der Richtlinie 2002/72/EG hinsichtlich der Beschränkung der Verwendung von Bisphenol A in Säuglingsflaschen aus Kunststoff (ABl. L 26 vom 29.1.2011, S. 11).

Fussnoten:


(+++ Textnachweis ab: 16.4.1992 +++)
(+++ Amtliche Hinweise des Normgebers auf EG-Recht:
Umsetzung der
EWGRL 893/76 (CELEX Nr: 31976L0893)
EWGRL 142/78 (CELEX Nr: 31978L0142)
EWGRL 663/79 (CELEX Nr: 31979L0663)
EWGRL 590/80 (CELEX Nr: 31980L0590)
EWGRL 766/80 (CELEX Nr: 31980L0766)
EWGRL 432/81 (CELEX Nr: 31981L0432)
EWGRL 711/82 (CELEX Nr: 31982L0711)
EWGRL 806/82 (CELEX Nr: 31982L0806)
EWGRL 229/83 (CELEX Nr: 31983L0229)
EWGRL 264/83 (CELEX Nr: 31983L0264)
EWGRL 500/84 (CELEX Nr: 31984L0500)
EWGRL 572/85 (CELEX Nr: 31985L0572)
EWGRL 388/86 (CELEX Nr: 31986L0388)
EWGRL 109/89 (CELEX Nr: 31989L0109)
EWGRL 677/89 (CELEX Nr: 31989L0677)
EWGRL 128/90 (CELEX Nr: 31990L0128)
Umsetzung der
EGRL 3/95 (CELEX Nr: 31995L0003)
EGRL 11/96 (CELEX Nr: 31996L0011) vgl. V v. 17.4.1997 I 796
Beachtung der
EWGRL 189/83 (CELEX Nr: 31983L0189) vgl. V v. 17.4.1997 I 796
Beachtung der
EGRL 34/98 (CELEX Nr: 31998L0034) vgl. V v. 7.3.2000 I 179
Umsetzung der
EGRL 27/94 (CELEX Nr: 31994L0027) vgl. V v. 14.6.2000 I 849
Beachtung der
EGRL 34/98 (CELEX Nr: 31998L0034) vgl. V v. 3.8.2010 I 1138
Umsetzung der
EURL 8/2011 (CELEX Nr: 32011L0008) vgl. V v. 7.2.2011 I 226 +++)

Eingangsformel

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Der Bundesminister für Gesundheit verordnet, jeweils in Verbindung mit Artikel 56 Abs. 1 des Zuständigkeitsanpassungsgesetzes vom 18. März 1975 (BGBl. I S. 705) und mit dem Organisationserlaß vom 23. Januar 1991 (BGBl. I S. 530),
-
auf Grund des § 5 Abs. 3 des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes vom 15. August 1974 (BGBl. I S. 1945, 1946) im Einvernehmen mit den Bundesministern für Wirtschaft und für Arbeit und Sozialordnung,
-
auf Grund des § 9 Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe a in Verbindung mit Abs. 3 des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes im Einvernehmen mit den Bundesministern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und für Wirtschaft,
-
auf Grund des § 31 Abs. 2 und des § 44 Nr. 2 des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes sowie
-
auf Grund des § 32 Abs. 1 Nr. 1 bis 5, 8, 9 Buchstabe b und Nr. 9b in Verbindung mit Abs. 3 des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes, der zuletzt durch das Gesetz vom 22. Januar 1991 (BGBl. I S. 121) geändert worden ist, im Einvernehmen mit den Bundesministern für Wirtschaft, für Arbeit und Sozialordnung, für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten:

§ 1  Gleichstellung

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Imprägnierungsmittel in Aerosolpackungen für Leder- und Textilerzeugnisse, die für den häuslichen Bedarf bestimmt und nicht Erzeugnisse im Sinne des § 2 Abs. 6 Satz 1 Nr. 8 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches sind, werden den Bedarfsgegenständen gleichgestellt.

§ 2  Begriffsbestimmungen

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Im Sinne dieser Verordnung sind
1.
Lebensmittelbedarfsgegenstände:
Bedarfsgegenstände im Sinne des § 2 Abs. 6 Satz 1 Nr. 1 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches;
2.
Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Zellglasfolie:
zur Verwendung als Lebensmittelbedarfsgegenstände bestimmte
a)
unbeschichtete Zellglasfolien,
b)
beschichtete Zellglasfolien mit einer aus Cellulose gewonnenen Beschichtung oder
c)
beschichtete Zellglasfolien mit einer Beschichtung aus Kunststoff im Sinne des Artikels 3 Nummer 2 der Verordnung (EU) Nr. 10/2011 der Kommission vom 14. Januar 2011 über Materialien und Gegenstände aus Kunststoff, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen (ABl. L 12 vom 15.1.2011, S. 1; L 278 vom 25.10.2011, S. 13) in der jeweils geltenden Fassung,
jeweils hergestellt aus regenerierter Cellulose, die aus nicht zu anderen Zwecken verarbeitetem Holz oder aus nicht zu anderen Zwecken verarbeiteter Baumwolle gewonnen worden ist, auch mit Beschichtung auf einer oder auf beiden Seiten; ausgenommen sind Kunstdärme aus regenerierter Cellulose;
3.
(weggefallen)
3a.
(weggefallen)
3b.
(weggefallen)
3c.
(weggefallen)
4.
Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Keramik:
zur Verwendung als Lebensmittelbedarfsgegenstände bestimmte Gegenstände, die aus einer Mischung anorganischer Stoffe mit einem im allgemeinen hohen Gehalt an Ton oder Silikat unter möglichem Zusatz von geringen Mengen organischer Stoffe hergestellt und nach ihrer Ausformung gebrannt sind. Sie können hochgebrannt und mit Glasuren oder Dekor versehen sein;
5.
Bedarfsgegenstände aus Vinylchloridpolymerisaten:
a)
Bedarfsgegenstände im Sinne des § 2 Absatz 6 Satz 1 Nummer 3 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches,
b)
Bedarfsgegenstände im Sinne des § 2 Absatz 6 Satz 1 Nummer 5 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches, die bei bestimmungsgemäßem oder vorauszusehendem Gebrauch mit den Schleimhäuten des Mundes in Berührung kommen und
die unter Verwendung von Vinylchloridpolymerisaten oder Vinylchloridkopolymerisaten hergestellt sind;
6.
Babyartikel:
jedes Produkt, das dazu bestimmt ist, den Schlaf, die Entspannung, das Füttern und das Saugen von Kindern zu erleichtern oder ihrer hygienischen Versorgung zu dienen;
7.
Druckfarben: Druckfarben oder Drucklacke, die in einem Druck- oder Lackierverfahren auf Lebensmittelbedarfsgegenstände aufgetragen werden;
8.
bedruckte Lebensmittelbedarfsgegenstände: Lebensmittelbedarfsgegenstände, die unter Verwendung von Druckfarben hergestellt sind;
9.
Nanomaterialien: Materialien in Druckfarben,
a)
die natürlichen Ursprungs sind, bei Herstellungsprozessen anfallen oder gezielt hergestellt werden,
b)
die Partikel in ungebundenem Zustand, als Aggregat oder als Agglomerat enthalten und
c)
bei denen mindestens 50 Prozent der Partikel bezogen auf die Anzahlgrößenverteilung ein oder mehrere Außenmaße im Bereich von einem bis 100 Nanometer aufweisen;
10.
Partikel: ein sehr kleines Teilchen einer Substanz mit definierten physikalischen Grenzen;
11.
Agglomerat: eine Ansammlung schwach gebundener Partikel oder Aggregate, in der die resultierende Oberfläche ähnlich der Summe der Oberflächen der einzelnen Bestandteile ist;
12.
Aggregat: ein Partikel aus fest gebundenen oder verschmolzenen Partikeln;
13.
Verwendung von Stoffen in Druckfarben: Das planvolle Benutzen von Stoffen zur Herstellung von Druckfarben, die zumindest einem der folgenden Verwendungszwecke dienen: Monomere oder sonstige Ausgangsstoffe, Farbmittel, Lösungsmittel, Photoinitiatoren oder andere Additive.
Zubereitungen zum Einfärben von Lebensmittelbedarfsgegenständen sowie Dekorfarben für Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Keramik oder Glas, die in einem Brennverfahren aufgebracht werden, sind keine Druckfarben im Sinne des Satzes 1 Nummer 7. Als Nanomaterialien im Sinne des Satzes 1 Nummer 9 gelten auch Fullerene, Graphenflocken und einwandige Kohlenstoff-Nanoröhren mit einem oder mehreren Außenmaßen kleiner als ein Nanometer.
**) Zu beziehen durch Beuth-Verlag GmbH, Berlin und Köln.

§ 3  Verbotene Stoffe

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Bei dem gewerbsmäßigen Herstellen oder Behandeln der in Anlage 1 aufgeführten Bedarfsgegenstände dürfen die dort genannten Stoffe nicht verwendet werden.

§ 4  Zugelassene Stoffe

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(1) Bei dem gewerbsmäßigen Herstellen von Lebensmittelbedarfsgegenständen aus den in § 2 Nr. 2 Buchstabe a und b genannten Zellglasfolien dürfen nur die in Anlage 2 aufgeführten Stoffe unter Einhaltung der dort in Spalte 2 genannten Verwendungsbeschränkungen verwendet werden. Die Stoffe dürfen nur verwendet werden, wenn sie den in Spalte 4 festgesetzten Reinheitsanforderungen entsprechen. Soweit in Spalte 4 keine Reinheitsanforderungen festgelegt sind, müssen die verwendeten Stoffe im Hinblick auf ihren Einsatzbereich handelsüblichen Reinheitsanforderungen genügen. Abweichend von Satz 1 dürfen auch andere als die dort genannten Stoffe als Farbstoff und Klebstoff verwendet werden, sofern ein Übergang der Stoffe auf die mit der Folie in Berührung kommenden Lebensmittel oder deren Oberfläche nach einer anerkannten Analysenmethode nicht festzustellen ist.
(1a) Bei dem gewerbsmäßigen Herstellen von Lebensmittelbedarfsgegenständen aus den in § 2 Nr. 2 Buchstabe c genannten Zellglasfolien dürfen vor der Beschichtung nur die in Anlage 2 Teil A aufgeführten Stoffe unter Einhaltung der dort in Spalte 2 genannten Verwendungsbeschränkungen verwendet werden. Absatz 1 Satz 2 bis 4 ist anzuwenden.
(2) Vorbehaltlich des Absatzes 3 dürfen bei dem gewerbsmäßigen Herstellen von Lebensmittelbedarfsgegenständen im Sinne des § 2 Nummer 2 Buchstabe c hinsichtlich der Beschichtung als
1.
Monomere oder andere Ausgangsstoffe,
2.
Additive außer Farbmittel,
3.
Hilfsstoffe bei der Herstellung von Kunststoffen außer Lösungsmittel sowie
4.
durch mikrobielle Fermentation gewonnene Makromoleküle
nur die in Anhang I Nummer 1 Tabelle 1 der Verordnung (EU) Nr. 10/2011 in der am 1. Januar 2013 geltenden Fassung aufgeführten Stoffe unter Einhaltung der Beschränkungen und Spezifikationen nach Anhang I Nummer 1 Tabelle 1 Spalte 10 und Nummer 4 der Verordnung (EU) Nr. 10/2011 in der am 1. Januar 2013 geltenden Fassung verwendet werden. Die Stoffe dürfen nur verwendet werden, wenn sie den allgemeinen Anforderungen nach Artikel 8 Satz 1 der Verordnung (EU) Nr. 10/2011 in der jeweils geltenden Fassung entsprechen. Artikel 6 Absatz 3 der Verordnung (EU) Nr. 10/2011 in der jeweils geltenden Fassung gilt entsprechend.
(3) Abweichend von Absatz 2 dürfen bei dem gewerbsmäßigen Herstellen von Lebensmittelbedarfsgegenständen im Sinne des § 2 Nummer 2 Buchstabe c hinsichtlich der Beschichtung als Additive auch die in Anlage 13 aufgeführten Stoffe unter Einhaltung der in Anlage 13 Spalte 4 genannten Beschränkungen verwendet werden, sofern Artikel 3 Absatz 1 der Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. Oktober 2004 über Materialien und Gegenstände, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen und zur Aufhebung der Richtlinien 80/590/EWG und 89/109/EWG (ABl. L 338 vom 13.11.2004, S. 4), die zuletzt durch die Verordnung (EU) 2019/131 (ABl. L 231 vom 6.9.2019, S. 1) geändert worden ist, dem nicht entgegensteht.
(4) Bei dem gewerbsmäßigen Herstellen von Materialien und Gegenständen aus Kunststoff im Sinne des Artikels 3 Nummer 1 der Verordnung (EU) Nr. 10/2011 dürfen neben den nach Anhang I der Verordnung (EU) Nr. 10/2011 zugelassenen Zusatzstoffen als Additive auch die in Anlage 13 aufgeführten Stoffe unter Einhaltung der in Anlage 13 Spalte 4 genannten Beschränkungen verwendet werden, sofern Artikel 3 Absatz 1 der Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 dem nicht entgegensteht.
(5) Bei dem gewerbsmäßigen Herstellen bedruckter Lebensmittelbedarfsgegenstände dürfen vorbehaltlich der Absätze 7 bis 9 in den Druckfarben nur verwendet werden
1.
Polymere aus in Anlage 14 Tabelle 1 aufgeführten Monomeren oder sonstigen Ausgangsstoffen sowie
2.
die in Anlage 14 Tabelle 1 aufgeführten Stoffe als Monomere oder sonstige Ausgangsstoffe oder als Farbmittel, Lösungsmittel, Photoinitiatoren oder andere Additive.
Die Stoffe dürfen nur verwendet werden, wenn sie den in Anlage 14 Tabelle 1 Spalte 8 festgesetzten anderen Beschränkungen, Spezifikationen und Reinheitsanforderungen entsprechen. Sofern keine Reinheitsanforderungen festgesetzt sind, müssen die Stoffe hinsichtlich der Reinheitsanforderungen von guter technischer Qualität sein. Stoffe in Form von Nanomaterialien dürfen nur verwendet werden, sofern dies in Anlage 14 Tabelle 1 Spalte 8 ausdrücklich bestimmt ist. Neben den in Anlage 14 Tabelle 1 genannten Säuren, Phenolen und Alkoholen dürfen auch ihre Salze, einschließlich der Doppelsalze und sauren Salze, des Aluminiums, Ammoniums, Bariums, Calciums, Eisens, Kaliums, Kobalts, Kupfers, Lithiums, Magnesiums, Mangans, Natriums und Zinks verwendet werden. Sind in Anlage 14 Tabelle 1 Salze von Säuren, Phenolen oder Alkoholen genannt, ist nur die Verwendung dieser Salze sowie die Verwendung von Salzen, einschließlich der Doppelsalze und sauren Salze, des Aluminiums, Ammoniums, Bariums, Calciums, Eisens, Kaliums, Kobalts, Kupfers, Lithiums, Magnesiums, Mangans, Natriums und Zinks dieser Säuren, Phenole oder Alkohole zulässig.
(6) Vorbehaltlich der Absätze 7, 8 und 10 dürfen die in Anlage 14 Tabelle 1 aufgeführten Monomere oder sonstigen Ausgangsstoffe als Additive und die in Anlage 14 Tabelle 1 aufgeführten Additive als Monomere oder sonstige Ausgangsstoffe verwendet werden, sofern sie den in Anlage 14 Tabelle 1 Spalte 8 festgesetzten anderen Beschränkungen, Spezifikationen und Reinheitsanforderungen entsprechen.
(7) Sofern die Druckfarben nicht dazu bestimmt sind, unmittelbar mit dem Lebensmittel in Berührung zu kommen, dürfen neben den nach den Absätzen 5 und 6 zulässigen Stoffen bei dem gewerbsmäßigen Herstellen bedruckter Lebensmittelbedarfsgegenstände in den Druckfarben verwendet werden:
1.
Polymere aus anderen als den in Anlage 14 Tabelle 1 aufgeführten Monomeren oder sonstigen Ausgangsstoffen und
2.
als Monomere oder sonstige Ausgangsstoffe, oder als Farbmittel, Lösungsmittel, Photoinitiatoren oder andere Additive andere als die in Anlage 14 Tabelle 1 aufgeführten Stoffe.
Die Stoffe im Sinne des Satzes 1 dürfen ferner nur verwendet werden, sofern sie nicht nach den Anforderungen der Abschnitte 3.5, 3.6 und 3.7 des Anhangs I der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Dezember 2008 über die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen, zur Änderung und Aufhebung der Richtlinien 67/548/EWG und 1999/45/EG und zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 (ABl. L 353 vom 31.12.2008, S. 1; L 16 vom 20.1.2011, S. 1; L 94 vom 10.4.2015, S. 9; L 349 vom 21.12.2016, S. 1; L 190 vom 27.7.2018, S. 20; L 55 vom 25.2.2019, S. 18; L 117 vom 3.5.2019, S. 8), die zuletzt durch die Delegierte Verordnung (EU) 2021/643 (ABl. L 133 vom 20.4.2021, S. 5) geändert worden ist, als „mutagen“, „karzinogen“ oder „reproduktionstoxisch“ eingestuft sind. Stoffe im Sinne des Satzes 1 sind auch solche in Form von Nanomaterialien. Satz 1 gilt nicht für bedruckte Lebensmittelbedarfsgegenstände, bei denen die Druckfarben bei einer normalen, vorhersehbaren Verwendung der Lebensmittelbedarfsgegenstände unmittelbar mit Lebensmitteln in Berührung kommen, obwohl sie nicht dazu bestimmt sind.
(8) Im Übrigen dürfen bei dem gewerbsmäßigen Herstellen bedruckter Lebensmittelbedarfsgegenstände in den Druckfarben Monomere oder sonstige Ausgangsstoffe sowie Additive verwendet werden, sofern sie
1.
in der jeweils geltenden Fassung des Anhangs I der Verordnung (EU) Nr. 10/2011 ohne Gruppenbeschränkungen nach der dortigen Tabelle 1 Spalte 9 oder ohne Beschränkungen und Spezifikationen nach der dortigen Tabelle 1 Spalte 10 aufgeführt sind,
2.
den allgemeinen Anforderungen nach Artikel 8 der Verordnung (EU) Nr. 10/2011 in der jeweils geltenden Fassung entsprechen und
3.
bezogen auf den bedruckten Lebensmittelbedarfsgegenstand, die in Anhang I Tabelle 1 Spalte 8 der Verordnung (EU) Nr. 10/2011 in der jeweils geltenden Fassung genannten Grenzwerte für den Übergang auf das Lebensmittel einhalten.
Absatz 5 Satz 5 gilt entsprechend.
(9) Neben den nach Absatz 5 Satz 1 zulässigen Stoffen dürfen bei der Bedruckung von in § 4 Absatz 7 Satz 4 bezeichneten Lebensmittelbedarfsgegenständen auch die in Anlage 14 Tabelle 2 genannten Pigmente unter den dort festgelegten Bedingungen, Spezifikationen und Reinheitsanforderungen verwendet werden. Absatz 5 Satz 3 gilt entsprechend.
(10) Die Absätze 5 bis 9 gelten nicht für bedruckte Lebensmittelbedarfsgegenstände, bei denen ein Übergang von Stoffen, einschließlich solcher in Form von Nanomaterialien, aus der Druckfarbe auf das Lebensmittel ausgeschlossen ist.
(11) Sind in Druckfarben unbeabsichtigt eingebrachte Stoffe vorhanden, die nicht in Anlage 14 Tabelle 1 Spalte 8 oder Tabelle 2 Spalte 8 aufgeführt sind, unterliegen sie den Vorschriften des Artikels 3 Absatz 1 der Verordnung (EG)Nr. 1935/2004. Ob diese Stoffe im bedruckten Lebensmittelbedarfsgegenstand Artikel 3 Absatz 1 Buchstabe a der Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 entsprechen, ist vom verantwortlichen Unternehmer gemäß international anerkannten wissenschaftlichen Grundsätzen der Risikobewertung zu prüfen.

§ 5  Verbotene Verfahren

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Bei dem Herstellen der in Anlage 4 aufgeführten Bedarfsgegenstände dürfen die dort genannten Verfahren nicht angewendet werden.

§ 6  Höchstmengen

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Gewerbsmäßig dürfen nicht in den Verkehr gebracht werden
1.
Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Zellglasfolie, wenn sie die in Anlage 2 aufgeführten Stoffe über die dort in Spalte 3 festgesetzten Höchstmengen hinaus enthalten,
2.
Lebensmittelbedarfsgegenstände im Sinne des § 2 Nummer 2 Buchstabe c, wenn sie hinsichtlich der Beschichtung die in Anhang I Nummer 1 Tabelle 1 der Verordnung (EU) Nr. 10/2011 in der am 1. Januar 2013 geltenden Fassung aufgeführten Stoffe über die dort jeweils in Spalte 10 festgesetzten Höchstmengen hinaus enthalten,
3.
in Anlage 5 aufgeführte Bedarfsgegenstände, wenn sie die dort in Spalte 3 genannten Stoffe über die in Spalte 4 festgesetzten Höchstmengen hinaus enthalten,
4.
in Anlage 5a aufgeführte Bedarfsgegenstände, wenn sie die in Spalte 3 dieser Anlage aufgeführten Stoffe über die in Spalte 4 festgesetzten Höchstmengen nach den dort genannten Maßgaben freisetzen.
Satz 1 Nr. 1 gilt nicht, soweit die Beschichtung aus Kunststoff im Sinne des § 2 Nr. 2 Buchstabe c besteht.

§ 7  Verwendungsverbote

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(1) Lebensmittelbedarfsgegenstände, die den Anforderungen der §§ 4 bis 6 nicht entsprechen, dürfen beim gewerbsmäßigen Herstellen oder Behandeln von Lebensmitteln nicht verwendet werden.
(2) Bedruckte Zellglasfolie darf gewerbsmäßig nur so verwendet werden, daß die bedruckte Seite nicht mit Lebensmitteln in Berührung kommt.

§ 8  Übergang von Stoffen auf Lebensmittel

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(1) (weggefallen)
(1a) (weggefallen)
(1b) (weggefallen)
(1c) Bei den in Artikel 1 Abs. 2 in Verbindung mit Abs. 3 der Verordnung (EG) Nr. 1895/2005 der Kommission vom 18. November 2005 über die Beschränkung der Verwendung bestimmter Epoxyderivate in Materialien und Gegenständen, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen (ABl. EU Nr. L 302 S. 28), genannten Materialien und Gegenständen dürfen Anteile der in Anhang I der Verordnung (EG) Nr. 1895/2005 aufgeführten Stoffe, die von den Materialien oder Gegenständen auf Lebensmittel übergehen, die dort festgesetzten spezifischen Migrationshöchstwerte nicht überschreiten.
(1d) (weggefallen)
(2) (weggefallen)
(3) Bei den in Anlage 6 aufgeführten Lebensmittelbedarfsgegenständen dürfen Anteile der dort genannten Stoffe, die von den Bedarfsgegenständen auf Lebensmittel übergehen, die dort angegebenen Höchstmengen nicht überschreiten.
(4) Die Artikel 10, 11, 12, 17 und 18 der Verordnung (EU) Nr. 10/2011 in der jeweils geltenden Fassung gelten für Lebensmittelbedarfsgegenstände im Sinne des § 2 Nummer 2 Buchstabe c hinsichtlich der Beschichtung entsprechend.
(5) Bei bedruckten Lebensmittelbedarfsgegenständen dürfen die in Anlage 14 Tabelle 1 und 2 aufgeführten Stoffe die dort für sie in Spalte 6 oder 7 in Verbindung mit Anlage 14 Tabelle 3 jeweils festgelegten Grenzwerte für den Übergang auf Lebensmittel nicht überschreiten. Übergänge von Barium, Eisen, Kobalt, Kupfer, Lithium, Mangan und Zink sowie von primären aromatischen Aminen dürfen die in Anlage 14 Tabelle 4 jeweils festgelegten Grenzwerte nicht überschreiten.
(6) In Anlage 14 Tabelle 1 aufgeführte Stoffe, für die in Anlage 14 Tabelle 1 oder 3 kein spezifischer Migrationsgrenzwert, kein Gruppengrenzwert oder keine anderen Beschränkungen festgelegt sind, dürfen aus bedruckten Lebensmittelbedarfsgegenständen auf Lebensmittel jeweils nur bis zu einer Höchstmenge von 60 Milligramm pro Kilogramm des Lebensmittels übergehen.
(7) Bei bedruckten Lebensmittelbedarfsgegenständen darf aus Druckfarben ein Übergang von Stoffen, die nach § 4 Absatz 7 verwendet werden, auf Lebensmittel nicht nachweisbar sein. Für andere Stoffe als solche in Form von Nanomaterialien gilt als nicht nachweisbar ein Übergang bis zu 0,01 Milligramm pro Kilogramm des Lebensmittels.

§ 9  Warnhinweise

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In Anlage 7 aufgeführte Bedarfsgegenstände dürfen gewerbsmäßig nur in den Verkehr gebracht werden, wenn die dort aufgeführten Warnhinweise an der dort genannten Stelle unverwischbar, deutlich sichtbar, leicht lesbar und in deutscher Sprache angegeben sind.

§ 10  Kennzeichnung, Nachweispflichten

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(1) (weggefallen)
(1a) Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Zellglasfolie dürfen gewerbsmäßig nur in den Verkehr gebracht werden, wenn ihnen eine schriftliche Erklärung in deutscher Sprache beigefügt ist, in der bescheinigt wird, dass sie den Anforderungen dieser Verordnung und der Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 entsprechen. Satz 1 gilt nicht für das Inverkehrbringen im Einzelhandel und für Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Zellglasfolie, die offensichtlich für das Herstellen, Behandeln, Inverkehrbringen oder den Verzehr von Lebensmitteln verwendet werden sollen.
(2) Bei Lebensmittelbedarfsgegenständen aus Keramik, die noch nicht mit Lebensmitteln in Berührung gekommen sind, gilt Absatz 1a Satz 1 entsprechend. Die Erklärung muss vom Hersteller oder, sofern dieser nicht in der Europäischen Union ansässig ist, dem in der Europäischen Union ansässigen Einführer ausgestellt sein und folgende zusätzliche Angaben enthalten:
1.
Name und Anschrift des Herstellers und, sofern dieser nicht in der Europäischen Union ansässig ist, auch des Einführers,
2.
Identität des Lebensmittelbedarfsgegenstandes aus Keramik,
3.
Datum der Erstellung der Erklärung.
Darüber hinaus müssen der Hersteller oder der Einführer für Zwecke der Überwachung Nachweise darüber vorhalten, ob der Lebensmittelbedarfsgegenstand die in Anlage 6 Nummer 2 festgelegten Höchstmengen einhält. Diese Nachweise müssen mindestens die Ergebnisse der durchgeführten Analysen, die Testbedingungen sowie Name und Anschrift des Laboratoriums, das die Analyse durchgeführt hat, enthalten.
(2a) Die in Artikel 1 Absatz 2 in Verbindung mit Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 1895/2005 genannten Materialien und Gegenstände, die BADGE oder seine Derivate enthalten, dürfen gewerbsmäßig nur in den Verkehr gebracht werden, wenn ihnen eine schriftliche Erklärung in deutscher Sprache beigefügt ist, in der bescheinigt wird, dass sie den Anforderungen der Verordnung (EG) Nr. 1895/2005 und der Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 entsprechen. Satz 1 gilt nicht für das Inverkehrbringen im Einzelhandel.
(3) Die in Anlage 9 aufgeführten Bedarfsgegenstände dürfen gewerbsmäßig an Verbraucherinnen oder Verbraucher nur abgegeben werden, wenn die in Spalte 3 aufgeführten Angaben an den in Spalte 4 vorgesehenen Stellen unverwischbar, deutlich sichtbar, leicht lesbar und in deutscher Sprache angebracht sind.
(4) Wer Bedarfsgegenstände in Verkehr bringt, hat die Angaben nach Artikel 15 Abs. 1 Buchstabe a und b der Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 in deutscher Sprache anzubringen.

§ 10a  Kennzeichnung von Schuherzeugnissen

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(1) Schuherzeugnisse nach Anlage 11 Nr. 1 müssen von dem Hersteller oder seinem in der Europäischen Union niedergelassenen Bevollmächtigten oder, sofern weder der Hersteller noch sein Bevollmächtigter in der Europäischen Union eine Niederlassung hat, von demjenigen, der die Schuherzeugnisse in der Europäischen Union erstmals in den Verkehr bringt, vor dem gewerbsmäßigen Inverkehrbringen mit den Angaben nach Absatz 2 Satz 1 in Verbindung mit Absatz 3 versehen werden. Die Angaben nach Satz 1 sind an mindestens einem Schuherzeugnis eines jeden Paares lesbar, haltbar und gut sichtbar anzubringen. Wer Schuherzeugnisse gewerbsmäßig abgibt, muß sicherstellen, daß bei der Abgabe die Kennzeichnung nach Maßgabe von Satz 2 angebracht ist. Die Angaben können durch schriftliche Angaben ergänzt werden.
(2) Schuherzeugnisse sind mit der Angabe ihrer Bestandteile und der Angabe der hierfür verwendeten und nach Absatz 3 bestimmten Materialien durch Piktogramme oder schriftliche Angaben nach Maßgabe der Anlage 11 Nr. 2 und 3 zu kennzeichnen. Dies gilt nicht für
1.
gebrauchte Schuhe,
2.
Sicherheitsschuhwerk, das unter die Verordnung über das Inverkehrbringen von persönlichen Schutzausrüstungen fällt,
3.
Spielzeugschuhe.
Die Vorschriften der Chemikalien-Verbotsverordnung bleiben unberührt.
(3) In der Kennzeichnung nach Absatz 2 ist das Material anzugeben, das mindestens 80 Prozent jeweils
1.
der Fläche des Obermaterials,
2.
der Fläche von Futter und Decksohle und
3.
des Volumens der Laufsohle
ausmacht. Entfallen auf kein Material mindestens 80 Prozent, so sind Angaben zu den beiden Materialien mit den größten Anteilen am Schuhbestandteil zu machen. Die Bestimmung der Materialien des Obermaterials erfolgt unabhängig von Zubehör oder Verstärkungsteilen, wie Knöchelschützern, Randeinfassungen, Verzierungen, Schnallen, Laschen, Ösen oder ähnlichen Vorrichtungen.

§ 11  Untersuchungsverfahren

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Die in Anlage 10 genannten Untersuchungen sind nach den dort aufgeführten Untersuchungsverfahren durchzuführen.

§ 11a  Besondere Vorschriften für die Einfuhr

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(1) § 18 Absatz 1 der Lebensmitteleinfuhr-Verordnung gilt entsprechend für die Einfuhr von Bedarfsgegenständen mit der Maßgabe, dass an die Stelle
1.
des Verbotes des § 5 Absatz 1 Satz 1 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches das Verbot des § 30 Nummer 1 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches und
2.
des Verbotes des Artikels 14 Absatz 2 Buchstabe a der Verordnung (EG) Nr. 178/2002 das Verbot des § 30 Nummer 2 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches
tritt.
(2) Sendungen von Lebensmittelbedarfsgegenständen nach Artikel 1 in Verbindung mit Artikel 2 Buchstabe a der Verordnung (EU) Nr. 284/2011 der Kommission vom 22. März 2011 mit besonderen Bedingungen und detaillierten Verfahren für die Einfuhr von Polyamid- und Melamin-Kunststoffküchenartikeln, deren Ursprung oder Herkunft die Volksrepublik China oder die Sonderverwaltungsregion Hongkong, China, ist (ABl. L 77 vom 23.3.2011, S. 25) dürfen aus Drittländern nur über einen der benannten spezifischen Orte der ersten Einführung im Sinne des Artikels 5 der Verordnung (EU) Nr. 284/2011 eingeführt werden. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit macht die Liste der benannten spezifischen Orte der ersten Einführung im Sinne des Artikels 5 der Verordnung (EU) Nr. 284/2011 im Bundesanzeiger und nachrichtlich auf seiner Internetseite bekannt.

§ 12  Straftaten und Ordnungswidrigkeiten

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(1) Nach § 58 Abs. 1 Nr. 18, Abs. 4 bis 6 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches wird bestraft, wer vorsätzlich oder fahrlässig entgegen § 7 Bedarfsgegenstände verwendet.
(2) Nach § 58 Abs. 1 Nr. 18, Abs. 4 bis 6 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches wird bestraft, wer vorsätzlich oder fahrlässig
1.
entgegen § 3 bei dem Herstellen oder Behandeln der in Anlage 1 aufgeführten Bedarfsgegenstände dort genannte Stoffe verwendet,
2.
entgegen § 4 Abs. 1 Satz 1 oder Abs. 1a Satz 1 bei dem Herstellen von Lebensmittelbedarfsgegenständen aus Zellglasfolie
a)
andere als in der Anlage 2 aufgeführte Stoffe oder
b)
in Anlage 2 aufgeführte Stoffe unter Nichteinhaltung der dort genannten Verwendungsbeschränkungen
verwendet,
3.
entgegen § 4 Absatz 2 Satz 1 oder Absatz 5 Satz 1, 2 oder 4 einen dort genannten Stoff verwendet oder
4.
entgegen § 5 bei dem Herstellen der in Anlage 4 aufgeführten Bedarfsgegenstände dort genannte Verfahren anwendet.
(2a) Nach § 58 Absatz 3 Nummer 2, Absatz 4 bis 6 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches wird bestraft, wer
1.
gegen die Verordnung (EG) Nr. 1895/2005 der Kommission vom 18. November 2005 über die Beschränkung der Verwendung bestimmter Epoxyderivate in Materialien und Gegenständen, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen (ABl. L 302 vom 19.11.2005, S. 28), verstößt, indem er vorsätzlich oder fahrlässig
a)
entgegen Artikel 3 bei der Herstellung der dort genannten Materialien oder Gegenstände BFDGE verwendet oder
b)
entgegen Artikel 4 bei der Herstellung der dort genannten Materialien oder Gegenstände NOGE verwendet oder
2.
gegen die Verordnung (EG) Nr. 450/2009 der Kommission vom 29. Mai 2009 über aktive und intelligente Materialien und Gegenstände, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen (ABl. L 135 vom 30.5.2009, S. 3), verstößt, indem er vorsätzlich oder fahrlässig entgegen Artikel 5 Absatz 1 in Verbindung mit Absatz 2 Buchstabe c Ziffer i oder ii einen der dort genannten Stoffe benutzt.
(3) Nach § 59 Abs. 1 Nr. 21 Buchstabe a des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches wird bestraft, wer entgegen § 6 Satz 1 Bedarfsgegenstände in den Verkehr bringt, wenn sie dort genannte Stoffe über die festgesetzten Höchstmengen oder Restgehalte hinaus enthalten oder freisetzen.
(3a) Nach § 59 Absatz 3 Nummer 1 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches wird bestraft, wer entgegen Artikel 4 Buchstabe e in Verbindung mit Artikel 10 Absatz 1 der Verordnung (EG) Nr. 450/2009 Materialien und Gegenstände in Verkehr bringt.
(4) Wer eine in Absatz 3 oder 3a bezeichnete Handlung fahrlässig begeht, handelt nach § 60 Abs. 1 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches ordnungswidrig.
(5) Ordnungswidrig im Sinne des § 60 Abs. 2 Nr. 26 Buchstabe a des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig entgegen § 9 Bedarfsgegenstände in den Verkehr bringt, die nicht oder nicht in der vorgeschriebenen Weise mit Warnhinweisen versehen sind.
(6) Ordnungswidrig im Sinne des § 60 Absatz 2 Nummer 26 Buchstabe a des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig
1.
entgegen § 10 Absatz 1a Satz 1, auch in Verbindung mit Absatz 2, oder Absatz 2a Satz 1 einen Lebensmittelbedarfsgegenstand gewerbsmäßig in den Verkehr bringt,
2.
(weggefallen)
3.
entgegen § 10 Absatz 2 Satz 3 und 4 Nachweise nicht, nicht richtig oder nicht vollständig vorhält,
4.
entgegen § 10 Absatz 3 einen Bedarfsgegenstand abgibt,
5.
entgegen § 10 Absatz 4 eine Angabe nicht in deutscher Sprache anbringt oder
6.
entgegen § 10a Absatz 1 Satz 1 oder 2 ein Schuherzeugnis nicht mit den vorgeschriebenen Angaben versieht oder entgegen § 10a Absatz 1 Satz 3 die Anbringung der vorgeschriebenen Kennzeichnung nicht sicherstellt.
(7) Ordnungswidrig im Sinne des § 60 Absatz 4 Nummer 2 Buchstabe a des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig
1.
gegen die Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. Oktober 2004 über Materialien und Gegenstände, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmittel in Berührung zu kommen und zur Aufhebung der Richtlinien 80/590/EWG und 89/109/EWG (ABl. L 338 vom 13.11.2004, S. 4) verstößt, indem er
a)
entgegen Artikel 15 Absatz 1 in Verbindung mit Absatz 3 Materialien oder Gegenstände nicht, nicht richtig, nicht vollständig, nicht in der vorgeschriebenen Weise oder nicht rechtzeitig kennzeichnet,
b)
entgegen Artikel 17 Absatz 2 Satz 1 nicht über ein System oder Verfahren verfügt oder
c)
als Unternehmer entgegen Artikel 17 Absatz 2 Satz 2 eine Angabe nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig zur Verfügung stellt.
2.
gegen die Verordnung (EG) Nr. 2023/2006 der Kommission vom 22. Dezember 2006 über gute Herstellungspraxis für Materialien und Gegenstände, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen (ABl. L 384 vom 29.12.2006, S. 75), die durch die Verordnung (EG) Nr. 282/2008 (ABl. L 86 vom 28.3.2008, S. 9) geändert worden ist, verstößt, indem er
a)
entgegen Artikel 4 Buchstabe b in Verbindung mit Anhang Buchstabe A nicht sicherstellt, dass die Fertigungsverfahren für die in Artikel 1 genannten Materialien und Gegenstände in Übereinstimmung mit den dort genannten ausführlichen Regeln für die gute Herstellungspraxis durchgeführt werden,
b)
entgegen Artikel 7 Absatz 1 oder Absatz 2 eine dort genannte Unterlage nicht, nicht richtig oder nicht vollständig führt oder
c)
entgegen Artikel 7 Absatz 3 die Dokumentation den zuständigen Behörden nicht oder nicht rechtzeitig zugänglich macht oder
3.
gegen die Verordnung (EG) Nr. 450/2009 verstößt, indem er
a)
entgegen Artikel 4 Buchstabe f in Verbindung mit Artikel 12 Absatz 1 und 2 Materialien und Gegenstände in Verkehr bringt oder
b)
entgegen Artikel 13 eine Unterlage nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig zur Verfügung stellt.

§ 13  Unberührtheitsklausel

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Die Bestimmungen der auf das Chemikaliengesetz gestützten Rechtsverordnungen und der Verordnung über die Sicherheit von Spielzeug bleiben unberührt.

§ 16  Übergangsvorschriften

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(1) Lebensmittelbedarfsgegenstände, die den Vorschriften dieser Verordnung in der bis zum 10. April 2003 geltenden Fassung entsprechen und vor dem 11. April 2003 erstmals in den Verkehr gebracht wurden, dürfen noch bis zum Abbau der Bestände weiter in den Verkehr gebracht werden. Soweit jedoch bei der Herstellung von Lebensmittelbedarfsgegenständen die Stoffe mit den PM/REF-Nummern 13510, 13720, 14650, 14950, 15310, 15700, 16240, 16570, 16600, 16630, 16690, 18640, 22420, 22570, 25210, 25240, 25270, 25840, 36840, 39120, 40320, 40580, 45650, 68860, 71670 oder 87040 verwendet werden und diese Stoffe den Vorschriften dieser Verordnung in der bis zum 10. April 2003 geltenden Fassung entsprechen, dürfen diese Bedarfsgegenstände noch bis zum 29. Februar 2004 hergestellt und eingeführt und nach diesem Termin noch bis zum Abbau der Bestände in den Verkehr gebracht werden.
(2) Bedarfsgegenstände nach Anlage 1 Nr. 7 Spalte 2, die bis zum 9. Januar 2004 nach den bis dahin geltenden Vorschriften dieser Verordnung hergestellt oder bis zu diesem Tag in den Geltungsbereich des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes verbracht worden sind und die nicht den Anforderungen des § 3 in Verbindung mit Anlage 1 Nr. 7 entsprechen, dürfen noch bis zum 29. Februar 2004 in den Verkehr gebracht werden. Abweichend von Satz 1 dürfen Textilerzeugnisse, hergestellt aus wiedergewonnenen Fasern, noch bis zum 1. Januar 2005 hergestellt oder in den Geltungsbereich des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes verbracht werden, wenn die in Anlage 1 Nr. 7 Spalte 3 genannten Azofarbstoffe, die aus den wiedergewonnenen gefärbten Fasern stammen, die dort angegebenen Amine in Mengen von weniger als 70 Milligramm in einem Kilogramm freisetzen.
(3) Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Kunststoff, die den Vorschriften dieser Verordnung in der bis zum 20. Juli 2005 geltenden Fassung entsprechen und die bis zum Ablauf des 28. Februar 2006 hergestellt oder eingeführt worden sind, dürfen auch nach diesem Zeitpunkt noch bis zum Abbau der Bestände weiter in den Verkehr gebracht werden.
(4) Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Zellglasfolie, die den Vorschriften dieser Verordnung in der bis zum 20. Juli 2005 geltenden Fassung entsprechen und die bis zum Ablauf des 28. Januar 2006 hergestellt oder eingeführt worden sind, dürfen auch nach diesem Zeitpunkt noch bis zum Abbau der Bestände in den Verkehr gebracht werden.
(5) Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Kunststoff, bei deren Herstellung der Stoff Azodicarbonamid (PM/REF-Nr. 36640) verwendet worden ist und die bis zum 1. August 2005 in Kontakt mit Lebensmitteln gekommen sind, dürfen auch nach dem 1. August 2005 in den Verkehr gebracht werden, wenn der Tag der Abfüllung auf ihnen angegeben ist. Für Verschlüsse, die für in Enghalsglasflaschen abgefüllte kohlensäurehaltige Getränke verwendet werden, gilt abweichend von Satz 1 das Datum 1. Dezember 2005. Der Tag der Abfüllung nach Satz 1 kann durch eine andere Angabe ersetzt werden, sofern diese die Ermittlung des Tages der Abfüllung ermöglicht. Der für das Inverkehrbringen Verantwortliche hat auf Nachfrage das Datum der Abfüllung den zuständigen Behörden mitzuteilen.
(6) Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Keramik, die den Vorschriften dieser Verordnung in der bis zum 9. Juni 2006 geltenden Fassung entsprechen und die bis zum Ablauf des 19. Mai 2007 hergestellt oder in die Europäische Gemeinschaft eingeführt worden sind, dürfen auch nach diesem Zeitpunkt noch bis zum Abbau der Bestände in den Verkehr gebracht werden.
(7) (weggefallen)
(8) PVC-Dichtungsmaterial, das
1.
epoxidiertes Sojabohnenöl (PM/REF-Nr. 88640) enthält und zur Abdichtung von Glasgefäßen mit Säuglingsanfangsnahrung, Folgenahrung, Getreidebeikost oder anderer Beikost verwendet wird, die vor dem 7. Dezember 2006 abgefüllt worden sind, und
2.
den Anforderungen nach Anlage 3 Abschnitt 2 Teil A in der bis zum 6. Dezember 2006 geltenden Fassung entspricht,
kann weiterhin in Verkehr gebracht werden, soweit das Abfülldatum auf dem Lebensmittelbedarfsgegenstand angebracht ist. Das Abfülldatum kann vom Verwender des Lebensmittelbedarfsgegenstandes durch eine andere Angabe ersetzt werden, soweit diese die Ermittlung des Abfülldatums ermöglicht. Auf Anordnung der zuständigen Behörde ist ihr vom Verwender des Lebensmittelbedarfsgegenstandes das Abfülldatum bekannt zu geben.
(9) Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Kunststoff, die den Vorschriften dieser Verordnung in der bis zum 13. Mai 2008 geltenden Fassung entsprechen, dürfen noch bis zum 30. April 2009 hergestellt oder eingeführt und auch nach diesem Datum in den Verkehr gebracht werden. Abweichend von Satz 1 dürfen die nachfolgend genannten Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Kunststoff noch bis zum 30. Juni 2008 hergestellt oder eingeführt und auch nach diesem Datum in den Verkehr gebracht werden:
1.
Deckel, die eine Dichtung enthalten und die hinsichtlich der Beschränkungen und Spezifikationen für die PM/Ref-Nummer 36640 nicht dieser Verordnung in der bis zum 13. Mai 2008 geltenden Fassung entsprechen und
2.
Lebensmittelbedarfsgegenstände, die Phthalate enthalten und hinsichtlich der Beschränkungen und Spezifikationen für die PM/Ref-Nummern 74560, 74640, 74880, 75100 und 75105 dieser Verordnung in der bis zum 13. Mai 2008 geltenden Fassung entsprechen.
(10) (weggefallen)
(11) (weggefallen)
(12) Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Kunststoff und Lebensmittelbedarfsgegenstände im Sinne des § 2 Nummer 2 Buchstabe c hinsichtlich der aufzubringenden Beschichtung, die den Vorschriften dieser Verordnung in der bis zum 28. September 2009 geltenden Fassung entsprechen, dürfen vorbehaltlich des Absatzes 13 noch bis zum 6. März 2010 hergestellt oder eingeführt und auch nach diesem Datum in den Verkehr gebracht werden. Abweichend von Satz 1 ist § 4 Absatz 3 für die Herstellung oder Einfuhr der dort bezeichneten Lebensmittelbedarfsgegenstände bereits ab dem 1. Januar 2010 anzuwenden; Lebensmittelbedarfsgegenstände, die den Anforderungen des § 4 Absatz 3b entsprechen, dürfen auch nach dem dort genannten Datum noch in den Verkehr gebracht werden.
(13) Absatz 12 Satz 1 gilt nicht, wenn bei der Herstellung der genannten Lebensmittelbedarfsgegenstände der Stoff 2,4,4'-Trichlor-2'-hydroxydiphenylether (PM/REF-Nr. 93930) verwendet worden ist. Lebensmittelbedarfsgegenstände nach Satz 1 dürfen noch bis zum 1. November 2011 in den Verkehr gebracht werden.
(14) (weggefallen)
(15) Bedruckte Lebensmittelbedarfsgegenstände, die nach den bis zum Ablauf des 31. Dezember 2025 geltenden Vorschriften in den Verkehr gebracht worden sind, dürfen auch nach diesem Datum noch bis zum Abbau der Bestände nach Maßgabe dieser Vorschriften in den Verkehr gebracht werden.
(16) § 2 Satz 1 Nummer 7 bis 13, Satz 2 und 3, § 4 Absatz 5 bis 11, § 8 Absatz 5 bis 7 und § 12 Absatz 2 Nummer 3 sind erst ab dem 1. Januar 2026 anzuwenden.
(17) In § 4 Absatz 7 Satz 4 bezeichnete, unter Verwendung von in Anlage 14 Tabelle 2 genannten Pigmenten bedruckte Lebensmittelbedarfsgegenstände, die nach den bis zum Ablauf des 31. Dezember 2026 geltenden Vorschriften in den Verkehr gebracht worden sind, dürfen auch nach diesem Datum noch bis zum Abbau der Bestände nach Maßgabe dieser Vorschriften in den Verkehr gebracht werden.
(18) § 4 Absatz 9 in Verbindung mit Anlage 14 Tabelle 2 ist ab dem 1. Januar 2027 nicht mehr anzuwenden.

Schlußformel

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Der Bundesrat hat zugestimmt.

Anlage 1  (zu § 3)Stoffe, die bei dem Herstellen oder Behandeln von bestimmten Bedarfsgegenständen nicht verwendet werden dürfen

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(Fundstelle: BGBl. I 1998, 10 - 11;
bzgl. der einzelnen Änderungen vgl. Fußnote)

Lfd. Nr. Bedarfsgegenstand Verbotene Stoffe
1 2 3
1. Niespulver Pulver aus der Panamarinde (Quillaja saponaria), ihre Saponine und deren Derivate Pulver aus der Wurzel der Christ-, Weihnachtsrose (Helleborus niger)
- schwarzer Nieswurz Pulver aus der Wurzel des Bärenfußes (Helleborus viridis)
- grüner Nieswurz Pulver aus der Wurzel des weißen Germers (Veratrum album)
- weißer Nieswurz Pulver aus der Wurzel des schwarzen Germers (Veratrum nigrum)
- schwarzer Nieswurz Holzstaub Benzidin und seine Derivate o-Nitrobenzaldehyd
2. Stinkbomben Ammoniumsulfid und Ammoniumhydrogensulfid Ammoniumpolysulfide
3. Tränengas Flüchtige Ester der Bromessigsäure:
Methylbromacetat
Ethylbromacetat
Propylbromacetat
Butylbromacetat
4. Bedarfsgegenstände im Sinne des § 5 Abs. 1 Nr. 6 des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes, die unter Verwendung von Textilien hergestellt sind, ausgenommen Schutzkleidung, sowie für entsprechend hergestellte Spieltiere und Puppen Tri-(2,3-dibrompropyl)-phosphat (TRIS)
Tris-(aziridinyl)-phosphinoxid (TEPA)
Polybromierte Biphenyle (PBB)
5. Scherzspiele Flüssige Stoffe und Zubereitungen, die nach der Gefahrstoffverordnung als gefährlich eingestuft oder einzustufen sind
6. (weggefallen)  
7. Textil- und Ledererzeugnisse, die längere Zeit mit der menschlichen Haut oder der Mundhöhle direkt in Berührung kommen können, insbesondere:
1.
Kleidung, Bettwäsche, Handtücher, Haarteile, Perücken, Hüte, Windeln und sonstige Toilettenartikel, Schlafsäcke,
2.
Schuhe, Handschuhe, Uhrarmbänder, Handtaschen, Geldbeutel und Brieftaschen, Aktentaschen, Stuhlüberzüge, Brustbeutel,
3.
Textil- und Lederspielwaren und Spielwaren mit Textil- oder Lederbekleidung,
4.
für den Endverbraucher bestimmte Garne und Gewebe
Azofarbstoffe, die bei Anwendung der in Anlage 10 Nr. 7 angegebenen Methode durch reduktive Spaltung einer oder mehrerer Azogruppen eines oder mehrere der nachfolgenden Amine in nachweisbaren Mengen freisetzen. Die Verwendung von Azofarbstoffen gilt als nachgewiesen bei Freisetzungsraten je Aminkomponente von mehr als 30 mg in einem Kilogramm Fertigerzeugnis oder gefärbten Teilen davon.
Stoffname CAS-Nummer Index-Nummer EG-Nummer
Biphenyl-4-ylamin
4-Aminobiphenyl
Xenylamin
92-67-1 612-072-00-6 202-177-1
Benzidin 92-87-5 612-042-00-2 202-199-1
4-Chlor-o-toluidin 95-69-2   202-441-6
2-Naphthylamin 91-59-8 612-022-00-3 202-080-4
o-Aminoazotoluol
4-Amino-2',3-dimethylazobenzol
4-o-Tolylazo-o-toluidin
97-56-3 611-006-00-3 202-591-2
5-Nitro-o-toluidin
2-Amino-4-nitrotoluol
99-55-8   202-765-8
4-Chloranilin 106-47-8 612-137-00-9 203-401-0
4-Methoxy-m-phenylendiamin
2,4-Diaminoanisol
615-05-4   210-406-1
4,4'-Methylendianilin
4,4'-Diaminodiphenylmethan
101-77-9 612-051-00-1 202-974-4
3,3'-Dichlorbenzidin
3,3'-Dichlorbiphenyl-
4,4'-ylendiaminen
91-94-1 612-068-00-4 202-109-0
3,3'-Dimethoxybenzidin
o-Dianisidin
119-90-4 612-036-00-X 204-355-4
3,3'-Dimethylbenzidin
4,4'-Bi-o-Toluidin
119-93-7 612-041-00-7 204-358-0
4,4'-Methylendi-o-toluidin
3,3'-Dimethyl-4,4'diaminodiphenylmethan
838-88-0 612-085-00-7 212-658-8
6-Methoxy-m-toluidin
p-Cresidin
120-71-8   204-419-1
4,4'-Methylen-bis-(2-chloranilin)
2,2'-Dichlor-4,4'-methylendianilin
101-14-4 612-078-00-9 202-918-9
4,4'-Oxydianilin 101-80-4   202-977-0
4,4'-Thiodianilin 139-65-1   205-370-9
o-Toluidin 2-Aminotoluol
2-Aminotoluol
95-53-4 612-091-00-X 202-429-0
4-Methyl-m-phenylendiamin
2,4-Toluylendiamin
95-80-7 612-099-00-3 202-453-1
2,4,5-Trimethylanilin 137-17-7   205-282-0
o-Anisidin
2-Methoxyanilin
90-04-0 612-035-00-4 201-963-1
4-Amino-azobenzol 60-09-3 611-008-00-4 200-453-6
8.
a)
Spielzeug und Babyartikel
Folgende Phthalate (oder andere CAS- und EINECS-Nummern, die diesen Stoff betreffen):
Di(2-ethylhexyl)phthalat (DEHP)
CAS-Nr. 117-81-7
EINECS-Nr. 204-211-0
Dibutylphthalat (DBP)
CAS-Nr. 84-74-2
EINECS-Nr. 201-557-4
Benzylbutylphthalat (BBP)
CAS-Nr. 85-68-7
EINECS-Nr. 201-622-7;
b)
Spielzeug und Babyartikel, die von Kindern in den Mund genommen werden können
Di-isononylphthalat (DINP)
CAS-Nrn. 28553-12-0 und 68515-48-0
EINECS-Nrn. 249-079-5 und 271-090-9
Di-isodecylphthalat (DIDP)
CAS-Nrn. 26761-40-0 und 68515-49-1
EINECS-Nrn. 247-977-1 und 271-091-4
Di-n-octylphthalat (DNOP)
CAS-Nr. 117-84-0
EINECS-Nr. 204-214-7
Zu a) und b):
Phthalate gelten als nicht verwendet, sofern ihre Konzentration im weichmacherhaltigen Material des Endproduktes insgesamt 0,1% nicht übersteigt.
9. Materialien und Gegenstände aus Kunststoff im Sinne des Artikels 3 Nummer 1 der Verordnung (EU) Nr. 10/2011 und Lebensmittelbedarfsgegenstände im Sinne des § 2 Nummer 2 Buchstabe c hinsichtlich der Beschichtung 2,4,4´-Trichlor-2´-hydroxydiphenylether
CAS-Nr.
0003380-34-5
PEM/REF-Nr. 93930
10. (weggefallen)  

Anlage 2  zu § 4 Abs. 1 und 1a und § 6 Satz 1 Nr. 1 Stoffe, die für die Herstellung von Zellglasfolien zugelassen sind

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(Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 1998, 12 - 21;
bzgl. der einzelnen Änderungen vgl. Fußnote)
Teil A
Zellglasfolie ohne Lackbeschichtung
Stoff 1) Verwendungsbeschränkung Höchstmengen Reinheitsanforderungen
1 2 3 4
*P 1. Regenerierte Cellulose Der Anteil in der Folie muß mindestens 72% 2) betragen.    
2. Zusatzstoffe      
2.1 Feuchthaltemittel   Nicht mehr als insgesamt 27% 2)  
- Bis(2-hydroxyethyl) ether (Diethylenglykol)     ) Nur für zu
) beschichtendes
) Zellglas und für
) die Verpackung
) von nicht feuchten
) Lebensmitteln, d.
) h. die kein
) physikalisch freies
) Wasser an der
) Oberfläche haben
- Ethandiol (Monoethylenglykol)     ) Auf das
) Lebensmittel, das
) mit der Folie
) in Berührung kommt,
) dürfen Mono- und
) Diethylenglykol
) insgesamt zu
) höchstens 30 mg/kg
) Lebensmittel
) übergehen.
- 1,3-Butandiol      
- Glycerin      
- 1,2-Propandiol (1,2-Propylenglykol)      
- Polyethylenoxid (Polyethylenglykol)     Mittleres Molekulargewicht zwischen 250 und 1.200
- 1,2-Polypropylenoxid

(1,2-Polypropylenglykol)
    Mittleres Molekulargewicht nicht größer als 400 mit einem Gehalt an freiem 1,3-Propandiol von nicht mehr als 1 Gewichts-%
- Sorbit      
- Tetraethylenglykol      
- Triethylenglykol      
- Harnstoff      
2.2 Andere Stoffe   Nicht mehr als insgesamt1% 2)  
  Erste Gruppe   Der Gehalt der Folie an jedem Stoff oder jeder Stoffgruppe darf 2 mg/qdm nicht überschreiten.  
- Essigsäure und ihre Ammonium-, Calcium-, Magnesium-, Kalium- und Natriumsalze      
- Ascorbinsäure und ihre Ammonium-, Calcium-, Magnesium-, Kalium- und Natriumsalze      
- Benzoesäure und ihr Natriumsalz      
- Ameisensäure und ihre Ammonium-, Calcium-, Magnesium-, Kalium- und Natriumsalze      
- geradkettige, gesättigte oder ungesättigte Fettsäuren mit gerader Kohlenstoffzahl C(tief)8 - C(tief)20, Behensäure, Rizinolsäure und deren Ammonium-, Calcium-, Magnesium-, Kalium-, Natrium-, Aluminium- und Zinksalze      
- Citronensäure, d,l-Milchsäure, Maleinsäure, Weinsäure und ihre Natrium- und Kaliumsalze      
- Sorbinsäure und ihre Ammonium-, Calcium-, Magnesium-, Kalium- und Natriumsalze      
- Amide geradkettiger, gesättigter oder ungesättigter Fettsäuren mit gerader Kohlenstoffzahl C(tief)8 - C(tief)20, Behensäureamid und Rizinolsäureamid      
- Natürliche Stärke (Lebensmittelqualität) und Stärkemehl      
- Stärke (Lebensmittelqualität) und Stärkemehl, chemisch modifiziert      
- Amylose      
- Calciumcarbonat, Magnesiumcarbonat, Magnesiumchlorid, Calciumchlorid      
- Glycerinester mit geradkettigen, gesättigten oder ungesättigten Fettsäuren mit gerader Kohlenstoffzahl C(tief)8 - C(tief)20 und/oder Adipinsäure, Citronensäure, 12-Hydroxystearinsäure (Oxystearin), Rizinolsäure      
- Ester des Polyoxyethylens (Anzahl der Oxyethylengruppen zwischen 8 und 14) mit geradkettigen, gesättigten oder ungesättigten Fettsäuren mit geradzahliger Kohlenstoffkette C(tief)8 - C(tief)20      
- Sorbitester mit geradkettigen, gesättigten oder ungesättigten Fettsäuren mit geradzahliger Kohlenstoffkette C(tief)8 - C(tief)20      
- Mono- und/oder Diester der Stearinsäure mit Ethandiol und/oder Bis(2-hydroxyethyl) ether und/oder Triethylenglykol      
- Oxide und Hydroxide des Aluminiums, Calciums, Magnesiums und Siliciums, Silicate und Silicathydrate des Aluminiums, Calciums, Magnesiums und Kaliums      
- Polyethylenoxid (Polyethylenglykol)     Mittleres Molekulargewicht zwischen 1.200 und 4.000
- Natriumpropionat      
  Zweite Gruppe   Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf insgesamt höchstens 1 mg/qdm und von jedem Stoff oder jeder Stoffgruppe höchstens 0,2 mg/qdm enthalten, sofern nicht geringere Mengen angegeben sind.  
- Alkyl-(C(tief)8 - C(tief)18)benzolsulfonat, Natriumsalz      
- Isopropylnaphthalinsulfonat, Natriumsalz      
- Alkyl-(C(tief)8 - C(tief)18)sulfat, Natriumsalz      
- Alkyl-(C(tief)8 - C(tief)18)sulfonat, Natriumsalz      
- Dioctylsulfosuccinat, Natriumsalz      
- Distearat des Dihydroxydiethylentriaminmonoacetat   Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf höchstens 0,05 mg/qdm enthalten.  
- Ammonium-, Magnesium-, Kaliumsalze des Laurylsulfats      
- N,N'-Distearoyldiaminoethan (N,N'-Distearoylethylendiamin) und N,N'-Dipalmitoyldiaminoethan (N,N'-Dipalmitoylethylendiamin) und N,N'-Dioleyldiaminoethan (N,N'-Dioleylethylendiamin)      
- 2-Heptadecyl-4,4-bis-(Methylenstearat)-oxazolin      
- Polyethylenaminostearamidethylsulfat   Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf höchstens 0,1 mg/qdm enthalten.  
  Dritte Gruppe - Verankerungsmittel   Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf insgesamt höchstens 1 mg/qdm enthalten.  
- Melamin-Formaldehyd, kondensiert, modifiziert oder nicht modifiziert:
Kondensationsprodukt aus Melamin-Formaldehyd, modifiziert mit einem oder mehreren der nachfolgenden Produkte:

Butanol, Diethylentriamin, Ethanol, Triethylentetramin, Tetraethylenpentamin, Tris-(2-hydroxyethyl)-amin, 3,3'-Diaminodipropylamin, 4,4'-Diaminodibutylamin
  Freier Formaldehyd:
Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf höchstens 0,5 mg/qdm enthalten. Freies Melamin:
Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf höchstens 0,3 mg/qdm enthalten.
 
- Kondensationsprodukte aus Melamin-Harnstoff-Formaldehyd, modifiziert mit Tris-(2-hydroxyethyl)-amin   Freier Formaldehyd: Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf höchstens 0,5 mg/qdm enthalten. Freies Melamin: Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf höchstens 0,3 mg/dm(hoch)2 enthalten.  
- Kationische vernetzte Polyalkylenamine      
   
a)
Polyamid-Epichlorhydrinharze auf Basis Diaminopropylmethylamin und Epichlorhydrin
b)
Polyamid-Epichlorhydrinharze auf Basis Epichlorhydrin, Adipinsäure, Caprolactam, Diethylentriamin und/oder Ethylendiamin
c)
Polyamid-Epichlorhydrinharze auf Basis von Adipinsäure, Diethylentriamin und Epichlorhydrin oder einer Mischung von Epichlorhydrin und Ammoniak
d)
Polyamid-Polyamin-Epichlorhydrinharze auf Basis von Epichlorhydrin, Dimethyladipat und Diethylentriamin
e)
Polyamid-Polyamin-Epichlorhydrazinharze auf Basis von Epichlorhydrin, Adipinsäureamid und Diaminopropylmethylamin
     
- Polyethylenamine und Polyethylenimine   Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf höchstens 0,75 mg/qdm enthalten.  
- Kondensationsprodukte aus Harnstoff-Formaldehyd, nicht modifiziert oder modifiziert mit einem oder mehreren der nachfolgenden Produkte: Methanol, Ethanol, Butanol, Diethylentriamin, Triethylentetramin, Tetraethylenpentamin, Guanidin, Natriumsulfit, Sulfanilsäure, Diaminodiethylamin, 3,3'-Diaminodipropylamin, Diaminopropan, Diaminobutan, Aminomethylsulfonsäure   Freier Formaldehyd: Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf höchstens 0,5 mg/qdm enthalten.  
  Vierte Gruppe   Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf von diesen Stoffen und Stoffgruppen insgesamt höchstens 0,01 mg/qdm enthalten.  
- Reaktionsprodukte von aminierten Speiseölen und Polyethylenoxid      
- Laurylsulfat des Monoethanolamins      
 
Teil B
Beschichtete Zellglasfolie
Stoff Verwendungsbeschränkung Höchstmengen Reinheitsanforderungen
1 2 3 4
A. In Teil A aufgeführte Stoffe Siehe Teil A Siehe Teil A Siehe Teil A
B. Lacke      
  1. Polymere      
  - Ethyl-, Hydroxyethyl-, Hydroxypropyl- und Methylether der Cellulose      
  - Cellulosenitrat   Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf höchstens 20 mg/qdm enthalten. Der Stickstoffgehalt liegt zwischen 10,8% und 12,2%.
  2. Harze Nur zur Herstellung von Zellglasfolien, die mit einem Lack aus Cellulosenitrat beschichtet sind Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf insgesamt höchstens 12,5 mg/qdm enthalten.  
  - Kasein      
  - Kolophonium und/oder seine Polymerisations-, Hydrierungs- oder Disproportionierungsprodukte und deren Ester mit Methyl-, Ethyl- und mehrwertigen C(tief)2 - C(tief)6- Alkoholen oder Mischungen dieser Alkohole      
  - Kolophonium und/oder seine Polymerisations-, Hydrierungs- oder Disproportionierungsprodukte kondensiert mit Acrylsäure und/oder Maleinsäure und/oder Citronensäure und/oder Fumarsäure und/oder Phthalsäure und/oder Bisphenolformaldehyd verestert mit Methyl-, Ethyl- und mehrwertigen C(tief)2 - C(tief)6- Alkoholen oder deren Mischungen      
  - Ester des Bis-(2-hydroxyethyl)-ethers mit Additionsprodukten des ß-Pinen und/oder Dipenten und/oder Diterpen und Maleinsäureanhydrid      
  - Gelatine (Lebensmittelqualität)      
  - Rizinusöl und seine Dehydrations- oder Hydrierungsprodukte und die Kondensationsprodukte mit Polyglycerin, Adipinsäure, Maleinsäure, Citronensäure, Phthalsäure und Sebacinsäure      
  - Poly-ß-pinen (Terpenharze)      
  - Harnstoff-Formaldehydharze (siehe Verankerungsmittel)      
  3. Weichmacher   Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf höchstens 6 mg/qdm enthalten.  
  - Acetyltributylcitrat      
  - Acetyl-tri-(2-ethylhexyl)citrat      
  - Di-iso-butyl- und Di-n-butyladipat      
  - Di-n-hexylazelat      
  - Dicyclohexylphthalat   Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf höchstens 4 mg/dm2 enthalten.  
  - Diphenyl-(2-ethylhexyl)-phosphat   Die Menge an Diphenyl-(2-ethylhexyl)-phosphat darf nicht überschreiten:
a)
2,4 mg/kg im Lebensmittel, das mit der Folie in Berührung gekommen ist, oder
b)
0,4 mg/dm2 in der Beschichtung auf der mit dem Lebensmittel in Berührung kommenden Folienseite.
 
  - Glycerinmonoacetat (Monoacetin)      
  - Glycerindiacetat (Diacetin)      
  - Glycerintriacetat (Triacetin)      
  - Dibutylsebacat      
  - Di-n-butyl- und Di-iso-butyltartrat      
  4. Andere Zusatzstoffe   In der unbeschichteten Zellglasfolie und der Beschichtung zusammen insgesamt nicht mehr als 6 mg/dm2 Berührungsfläche mit den Lebensmitteln  
  4.1 Zusatzstoffe, die in Teil A aufgeführt sind Seihe Teil A Die gleichen Höchstmengen wie in Teil A (die Mengen beziehen sich jedoch auf die unbeschichtete Zellglasfolie und die Beschichtung insgesamt) Siehe Teil A
  4.2 Spezielle Stoffe für Lacke   Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf von jedem Stoff oder jeder Stoffgruppe höchstens 2 mg/qdm des Lackes enthalten, sofern nicht geringere Mengen angegeben sind.  
  - 1-Hexadecanol und 1-Octadecanol      
  - Ester der geradkettigen, gesättigten oder ungesättigten Fettsäuren mit geradzahliger Kohlenstoffkette von C(tief)8 - C(tief)20 und Rizinolsäure mit geradkettigen Ethyl-, Butyl-, Amyl- und Oleylalkoholen      
  - Montanwachs, Montansäuren C(tief)26 - C(tief)32) gereinigt und/oder deren Ester mit Ethandiol und/oder 1,3-Butandiol und/oder deren Calcium- und Kaliumsalze enthaltend      
  - Carnaubawachs      
  - Bienenwachs      
  - Espartowachs      
  - Candelillawachs      
  - Dimethylpolysiloxan   Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf höchstens 1 mg/qdm des Lackes enthalten.  
  - Epoxydiertes Sojaöl (mit einem Oxirangehalt zwischen 6 und 8%)      
  - Gereinigtes Paraffin und gereinigte mikrokristalline Wachse      
  - Pentaerythrittetrastearat      
  - Mono- und bis-(octadecyldiethylenoxid)-phosphat   Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf höchstens 0,2 mg/qdm des Lackes enthalten.  
  - Aliphatische Säuren (C(tief)8 - C(tief)20) verestert mit Mono- und/oder bis(2-hydroxyethyl)-amin      
  - 2- und 3-tertbutyl-4-hydroxyanisol (Buthylhydroxyanisol, BHA)   Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf höchstens 0,06 mg/qdm des Lackes enthalten.  
  - 2,6-Di-tertbutyl-4-methylphenol (Butylhydroxytoluol, BHT)   Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf höchstens 0,06 mg/qdm des Lackes enthalten.  
  - Di-n-octylzinn-bis-(2-ethylhexyl)-maleat   Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf höchstens 0,06 mg/qdm des Lackes enthalten.  
  5. Lösemittel   Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf insgesamt höchstens 0,6 mg/qdm des Lackes enthalten.  
- Butylacetat      
- Ethylacetat      
- Isobutylacetat      
- Isopropylacetat      
- Propylacetat      
- Aceton      
- Butylalkohol      
- Ethylalkohol      
- Isobutylalkohol      
- Isopropylalkohol      
- Propylalkohol      
- Cyclohexan      
- Ethylenglykolmonobutylether      
- Ethylenglykolmonobutylether-acetat      
- Methylethylketon      
- Methylisobutylketon      
- Tetrahydrofuran      
- Toluol   Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf insgesamt höchstens 0,06 mg/dm2 des Lackes enthalten. *PE
1)
Die üblichen technischen Bezeichnungen sind in eckigen Klammern angegeben.
2)
Die angegebenen Prozentsätze beziehen sich auf das Gewicht und sind im Verhältnis zu der Menge an wasserfreier Zellglasfolie berechnet.

Anlage 4  (zu § 5)Verfahren, die beim Herstellen bestimmter Bedarfsgegenstände nicht angewendet werden dürfen

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(Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 1998, 31;
bzgl. der einzelnen Änderungen vgl. Fußnote)
Lfd. Nr. Bedarfsgegenstand Verfahren
1.
a)
Beruhigungs- und Flaschensauger aus Elastomeren oder Gummi
b)
Spielzeug aus Natur- oder Synthesekautschuk für Kinder bis zu 36 Monaten, das bestimmungsgemäß oder vorhersehbar in den Mund genommen wird
Verfahren, die bewirken, dass aus dem Bedarfsgegenstand N-Nitrosamine oder in N-Nitrosamine umsetzbare Stoffe in eine Speichellösung in einer Menge abgegeben werden, die mit einer in Anlage 10 Nr. 6 beschriebenen Methode nachweisbar sind.
2. Bedarfsgegenstände aus Leder, die dazu bestimmt sind, nicht nur vorübergehend mit dem menschlichen Körper in Berührung zu kommen, insbesondere Bekleidungsgegenstände, Uhrarmbänder, Taschen und Rucksäcke, Stuhlüberzüge, Brustbeutel sowie Lederspielwaren Verfahren, die bewirken, dass in dem Bedarfsgegenstand Chrom(VI) mit der in Anlage 10 Nummer 8 beschriebenen Methode nachweisbar ist.

Anlage 5  (zu § 6 Nr. 3)Bedarfsgegenstände, die bestimmte Stoffe nur bis zu einer festgelegten Höchstmenge enthalten dürfen

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(Fundstelle: BGBl. I 1998, 31;
bzgl. der einzelnen Änderungen vgl. Fußnote)
Lfd. Nr. Bedarfsgegenstand Stoffe Höchstmenge
1 2 3 4
1. Bedarfsgegenstände aus Vinylchloridpolymerisaten monomeres Vinylchlorid 1 Milligramm je Kilogramm Bedarfsgegenstand
2. Spielwaren frei verfügbares Benzol 5 Milligramm je Kilogramm des Gewichts der Spielware oder der benzolhaltigen Teile von Spielwaren
3. Naturbelassene Hölzer und Zweige, Heidekraut und Nadelholzsamenstände zur Entwicklung frischen Rauches zum Räuchern von Lebensmitteln Pentachlorphenol und seine Salze, berechnet als Pentachlorphenol 0,05 Milligramm je Kilogramm Holz
4. Luftballons aus Natur- oder Synthesekautschuk
a)
N-Nitrosamine
b)
in N-Nitrosamine umsetzbare Stoffe
a)
0,05 Milligramm je Kilogramm Luftballon
b)
1,0 Milligramm je Kilogramm Luftballon
 

Anlage 5a  (zu § 6 Nr. 4) Bedarfsgegenstände, die bestimmte Stoffe nur bis zu einer festgelegten Höchstmenge freisetzen dürfen

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Fundstelle des (Originaltextes: BGBl. I 2000, 850;
bzgl. der einzelnen Änderungen vgl. Fußnote)
Lfd.Nr. Bedarfsgegenstand Stoffe Höchstmenge
1 2 3 4
1. Nickelhaltige Bedarfsgegenstände, die unmittelbar und länger mit der Haut in Berührung kommen Nickel und seine Verbindungen 0,5 my Nickel/cm (hoch)2/Woche, freigesetzt von den Teilen der Bedarfsgegenstände, die unmittelbar und länger mit der Haut in Berührung kommen
2. Bedarfsgegenstände wie unter Nr. 1, jedoch mit einer nickelfreien Beschichtung Nickel und seine Verbindungen Wie unter Nr. 1, aber Einhaltung der Höchstmenge für einen Zeitraum von mindestens zwei Jahren bei normaler Verwendung
3. Stäbe jedweder Form, die in durchstochene Ohren oder andere durchstochene Körperpartien eingeführt werden Nickel und seine Verbindungen Weniger als 0,2 myg Nickel/qcm/Woche, freigesetzt von den Stäben jedweder Form, die in durchstochene Ohren oder andere durchstochene Körperpartien eingeführt werden

Anlage 6  (zu § 8 Absatz 3 und § 10 Absatz 2 Satz 3)Bedarfsgegenstände, von denen bestimmte Stoffe nur bis zu einer festgelegten Höchstmenge auf Lebensmittel übergehen dürfen

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(Fundstelle: BGBl. I 1998, 32;
bzgl. der einzelnen Änderungen vgl. Fußnote)

Lfd. Nr. Bedarfsgegenstand Höchstmenge
1 2 3
1. (weggefallen)  
2. Lebensmittelbedarfs-gegenstände aus Keramik: Blei *1) Cadmium *1)
- Nicht füllbare Gegenstände; Füllbare Gegenstände mit einer Fülltiefe bis 25 mm 0,8 mg/qdm 0,07 mg/qdm
- Füllbare Gegenstände mit einer Fülltiefe von mehr als 25 mm 4,0 mg/l 0,3 mg/l
- Koch- und Backgeräte; Verpackungs- und Lagerbehältnisse mit mehr als 3 Liter Füllvolumen 1,5 mg/l 0,1 mg/l


*1) Wird bei einem Prüfgegenstand die Höchstmenge um nicht mehr als 50% überschritten, so gilt diese gleichwohl als eingehalten, wenn bei mindestens drei anderen in bezug auf Werkstoff, Form, Abmessung, Dekor und Glasur gleichen Keramikgegenständen die Höchstmenge im arithmetischen Mittel nicht überschritten wird und bei keinem einzelnen dieser Keramikgegenstände eine Überschreitung um mehr als 50% festgestellt wird.

Besteht ein Lebensmittelbedarfsgegenstand aus Keramik aus einem Behälter und einem Keramikdeckel, so gilt als Höchstmenge der Wert, der für den Behälter allein gilt. Der Behälter allein und die innere Oberfläche des Deckels werden unter den gleichen Bedingungen getrennt geprüft. Die Summe der beiden so festgestellten Werte wird je nach Fall auf die Fläche oder das Volumen des Behälters allein bezogen.

Anlage 7  (zu § 9)Bedarfsgegenstände, die mit einem Warnhinweis versehen sein müssen

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(Fundstelle des Originaltextes: BGBl. 1998, 32; bzgl. der einzelnen Änderungen vgl. Fußnote)

Lfd. Nr. Erzeugnis Warnhinweis Stelle(n) an oder auf der/denen der Warnhinweis anzubringen ist
1 2 3 4
1. Imprägnierungsmittel in Aerosolpackungen für Leder- und Textilerzeugnisse, die für den häuslichen Bedarf bestimmt sind, ausgenommen solche, die Schäume erzeugen "Vorsicht! Unbedingt beachten! Gesundheitsschäden durch Einatmen möglich! Nur im Freien oder bei guter Belüftung verwenden! Nur wenige Sekunden sprühen! Großflächige Leder- und Textilerzeugnisse nur im Freien besprühen und gut ablüften lassen! Von Kindern fernhalten!" Aerosolpackung und Verpackung der einzelnen Aerosolpackung(en)
2. Luftballons „Zum Aufblasen eine Pumpe verwenden!“ Verpackung und Verpackung einzelner Verpackungen.
3. (weggefallen)    

Anlage 9  (zu § 10 Abs. 3) Bedarfsgegenstände, bei denen bestimmte Inhaltsstoffe anzugeben sind

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(Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 1998, 33;
bzgl. der einzelnen Änderungen vgl. Fußnote)
Lfd. Nr. Erzeugnis Kennzeichnung Stellen, an denen oder auf denen die Kennzeichnung anzubringen ist
1 2 3 4
1. (weggefallen)    
2. Textilien mit einem Massengehalt von mehr als 0,15 vom Hundert an freiem Formaldehyd, die beim bestimmungsgemäßen Gebrauch mit der Haut in Berührung kommen und mit einer Ausrüstung versehen sind "Enthält Formaldehyd. Es wird empfohlen, das Kleidungsstück zur besseren Hautverträglichkeit vor dem ersten Tragen zu waschen." Bedarfsgegenstand oder Verpackung oder Etikett, das sich auf dem Bedarfsgegenstand oder seiner Verpackung befindet
3. Reinigungs- und Pflegemittel, die für den häuslichen Bedarf bestimmt sind, mit einem Massengehalt von mehr als 0,1 vom Hundert Formaldehyd "Enthält Formaldehyd." Bedarfsgegenstand oder Verpackung oder Etikett, das sich auf dem Bedarfsgegenstand oder seiner Verpackung befindet

Anlage 10  (zu § 11)Verfahren zur Untersuchung bestimmter Bedarfsgegenstände

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(Fundstelle: BGBl. I 1998, 34 - 35;
bzgl. der einzelnen Änderungen vgl. Fußnote)
 
Lfd. Nr. Untersuchung Verfahren
1 2 3
1. (weggefallen)  
2. Bestimmung der Höchstmengen von Blei und Cadmium, die von Lebensmittelbedarfsgegenständen aus Keramik auf Lebensmittel übergehen dürfen Grundregeln und Analysenmethode, die in den Anhängen I und II der Richtlinie 84/500/EWG des Rates vom 15. Oktober 1984 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Keramikgegenstände, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen (ABl. EG Nr. L 277 S. 12), geändert durch die Richtlinie 2005/31/EG der Kommission vom 29. April 2005 (ABl. EU Nr. L 110 S. 36), genannt sind.
3. Bestimmung des Vinylchloridgehaltes bei Bedarfsgegenständen aus Vinylchloridpolymerisaten Analysenmethode, die in der Amtlichen Sammlung von Untersuchungsverfahren nach § 64 Abs. 1 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches 1) unter der Gliederungsnummer B 80.32-1 (EG), Stand November 1981, veröffentlicht ist
4. (weggefallen)  
5a. Referenzprüfverfahren zur Bestimmung der Nickellässigkeit bei Bedarfsgegenständen im Sinne der Anlage 5a Nr. 1 bis 3 dieser Verordnung Analysenmethode, die in der Amtlichen Sammlung von Untersuchungsverfahren nach § 64 Abs. 1 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches unter der Gliederungsnummer B 82.02 - 6 (DIN EN 1811), Stand Oktober 1999, veröffentlicht ist
5b. Simulierte Abrieb- und Korrosionsprüfung zum Nachweis der Nickelabgabe von mit Beschichtungen versehenen Bedarfsgegenständen im Sinne der Anlage 5a Nr. 2 dieser Verordnung Analysenmethode, die in der Amtlichen Sammlung von Untersuchungsverfahren nach § 64 Abs. 1 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches unter der Gliederungsnummer B 82.02 - 7 (DIN EN 12 472), Stand Oktober 1999, veröffentlicht ist
6. Bestimmung der Abgabe von N-Nitrosaminen und in N-Nitrosamine umsetzbaren Stoffen aus Beruhigungs- und Flaschensaugern aus Elastomeren oder Gummi, Spielzeug und Luftballons aus Natur- oder Synthesekautschuk in eine Testlösung Analysenmethode, die in den Anhängen I und II der Richtlinie 93/11/EWG der Kommission vom 15. März 1993 über die Freisetzung von N-Nitrosaminen und N-nitrosierbaren Stoffen aus Flaschen- und Beruhigungssaugern aus Elastomeren oder Gummi (ABl. EG Nr. L 93 S. 37) genannt ist, oder eine andere validierte Methode, mit der mindestens die folgenden Mengen bestimmt werden können: - 0,01 mg der insgesamt freigesetzten N-Nitrosamine/kg (Elastomer- oder Gummiteile der Materialproben), - 0,1 mg aller N-nitrosierbaren Stoffe/kg (Elastomer- oder Gummiteile der Materialproben)
7. Nachweis der Verwendung verbotener Azofarbstoffe Analysenmethode, die im Anhang I Nr. 43 der Richtlinie 76/769/EWG des Rates vom 27. Juli 1976 zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten für Beschränkungen des Inverkehrbringens und der Verwendung gewisser gefährlicher Stoffe und Zubereitungen (ABl. EG Nr. L 262 S. 201), geändert durch die Richtlinie 2004/21/EG der Kommission vom 24. Februar 2004 (ABl. EU Nr. L 57 S. 4), genannt ist.
8. Bestimmung des Gehaltes von Chrom(VI) Analysenmethode, die in der Amtlichen Sammlung von Untersuchungsverfahren nach § 64 Absatz 1 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzes unter der Gliederungsnummer B 82.02-11, Stand 2008-10, veröffentlicht ist.
 

1)
Zu beziehen durch Beuth-Verlag GmbH, Berlin und Köln.
2)
(weggefallen)
3)
(weggefallen)

Anlage 11  (zu § 10a)

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(Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 1998, 35 - 36;

bzgl. der einzelnen Änderungen vgl. Fußnote)
1.
Begriffsbestimmung der Schuherzeugnisse:
Schuherzeugnisse sind Erzeugnisse mit Sohle, die den Fuß schützen oder bedecken, sowie die in Nummer 2 aufgeführten Bestandteile, sofern sie getrennt werden, und die jeweils dazu bestimmt sind, an die Verbraucherin oder den Verbraucher im Sinne des § 3 Nr. 4 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches, wobei Gewerbetreibende, soweit sie einen Bedarfsgegenstand zum Verbrauch innerhalb ihrer Betriebsstätte beziehen, der Verbraucherin oder dem Verbraucher nicht gleichstehen, abgegeben zu werden.
2.
Begriffsbestimmung der einzelnen Schuhbestandteile mit den entsprechenden Piktogrammen beziehungsweise schriftlichen Angaben:
    Piktogramm Schriftliche Angaben
1 2 3 4
a) Obermaterial Äußerer Bestandteil des Schuhes, der mit der Laufsohle verbunden ist ... Obermaterial
b Futter und Decksohle Oberteilfutter und Decksohle, die die Innenseite des Schuhwerkes ausmachen ... Futter und Decksohle
c Laufsohle Unterer Teil des Schuherzeugnisse, der der Abnutzung ausgesetzt und mit dem Oberteil verbunden ist ... Laufsohle
3.
Begriffsbestimmung der Materialien von Schuhbestandteilen mit den entsprechenden Piktogrammen beziehungsweise schriftlichen Angaben:

    Piktogramm Schriftliche Angaben
1 2 3 4
a) Leder

Die allgemeine Bezeichnung für gegerbte Häute und Felle, deren ursprüngliche Faserstruktur im wesentlichen erhalten bleibt und durch die Gerbung unverweslich ist. Die Haare oder die Wolle können erhalten oder entfernt sein. Leder sind auch Spalte oder Teile der Haut, die vor oder nach der Gerbung abgetrennt wurden. Wenn jedoch eine mechanische oder chemische Auflösung in Fasern, kleine Stücke oder Pulver vorgenommen wird, so ist ein Material, das ohne oder mit Bindemitteln in Bahnen oder andere Formen gebracht wird, nicht Leder. Bei Leder mit einem Oberflächenüberzug aus Kunststoff oder mit einer aufgeklebten Schicht darf die aufgebrachte Schicht nicht stärker als 0,15 mm sein. Wird in zusätzlichen schriftlichen Angaben nach § 10a Abs. 1 der Ausdruck "Volleder" verwendet, so bezeichnet er Häute, die ihre ursprüngliche Narbenseite nach Entfernung der Oberhaut aufweisen, ohne daß Teile der Narbenschicht durch Schleifen, Schmirgeln oder Spalten verlorengegangen sind.
... Leder

Beschichtetes Leder

Erzeugnis, bei dem der Oberflächenüberzug oder die aufgeklebte Schicht nicht mehr als ein Drittel der Lederstärke ausmacht, aber stärker als 0,15 mm ist
...
Beschichtetes Leder
b) Natürliche und synthetische Textilien

Textilien sind sämtliche Erzeugnisse, die in den Anwendungsbereich des Textilkennzeichnungsgesetzes und der Verordnung (EU) Nr. 1007/2011 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. September 2011 über die Bezeichnung von Textilfasern und die damit zusammenhängende Etikettierung und Kennzeichnung der Faserzusammensetzung von Textilerzeugnissen und zur Aufhebung der Richtlinie 73/44/EWG des Rates und der Richtlinien 96/73/EG und 2008/121/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (ABl. L 272 vom 18.10.2011, S. 1) fallen.
... Textil
c) Sonstiges Material ... Sonstiges Material

Anlage 13  (zu § 4 Absatz 3 und 4) Vorläufiges Verzeichnis der Additive

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(Fundstelle: BGBl. I 2009, 3135 - 3137;
bzgl. der einzelnen Änderungen vgl. Fußnote)
PM/REF-Nr. CAS-Nr. Bezeichnung Beschränkungen
1 2 3 4
31335   (weggefallen)  
31336   (weggefallen)  
31348   (weggefallen)  
33535   (weggefallen)  
38550   (weggefallen)  
40155   (weggefallen)  
40619   (weggefallen)  
40620   (weggefallen)  
40815   (weggefallen)  
53245   (weggefallen)  
62215   (weggefallen)  
66763   (weggefallen)  
68119   (weggefallen)  
72141   (weggefallen)  
76807   (weggefallen)  
77708   (weggefallen)  
80077   (weggefallen)  
80480   (weggefallen)  
80510   (weggefallen)  
86430 20 % (w/w) Silberchlorid, geschichtet auf 80 % (w/w) Titandioxid
86432 Silberhaltiges Glas (Silber-Magne-
sium-Calcium-Phosphat-Borat)
Nur zur Verwendung in Polyolefinen.
86432/20 Silberhaltiges Glas (Silber-Magne-
sium-Aluminium-Phosphat-Silikat), Silbergehalt weniger als 2 %
86432/40 Silberhaltiges Glas (Silber-Magne-
sium-Aluminium-Natrium-Phosphat-Silikat-Borat), Silbergehalt weniger als 0,5 %
86432/60 Silberhaltiges Glas (Silber-Magne-
sium-Natrium-Phosphat), Silber-
gehalt weniger als 3 %
86434 Silber-Natriumhydrogen-Zirconium-Phosphat
86437 Silber Zeolith A (Silber-Zink-
Natrium-Ammonium-Aluminosilikat), Silbergehalt 2–5 %
Nur zur Verwendung
a) in Polyolefinen bis zu 40 °C, Kontaktzeit unter 1 Tag,
b) in Polyalkylterephthalaten bis
zu 99 °C, Kontaktzeit unter 2 Stunden.
86437/50 Silber-Zink-Aluminium-Bor-
Phosphat-Glas, gemischt
mit 5–20 % Bariumsulfat,
Silbergehalt 0,35–0,6 %
Nur zur Verwendung
a) in Polyolefinen bis zu 40 °C, Kontaktzeit unter 1 Tag,
b) in Polyalkylterephthalaten bis
zu 99 °C, Kontaktzeit unter
2 Stunden.
86438 Silber-Zink Zeolith A (Silber-Zink-Natrium-Aluminosilikat-Calcium-
metaphosphat), Silbergehalt 1–1,6 %
86438/50 Silber-Zink Zeolith A (Silber-Zink-Natrium-Magnesium-Aluminosilikat-Calciumphosphat), Silbergehalt 0,34–0,54 %
91530   (weggefallen)  
91815   (weggefallen)  
92200   (weggefallen)  
92470   (weggefallen)  
93450   (weggefallen)  
93485   (weggefallen)  
94000   (weggefallen)  
94425   (weggefallen)  
94985   (weggefallen)  

Anlage 14

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(Fundstelle: BGBl. I 2021, 5070 - 5125)
Die nachfolgenden Tabellen 1 und 2 enthalten die folgenden Informationen:
Spalte 1 (Bezeichnung des Stoffes): Chemische Bezeichnung
Spalte 2 (CAS-Nr.): Chemical Abstracts Service-Nummer
Spalte 3 (REF-Nr.): EWG-Verpackungsmaterial-Referenznummer
Spalte 4 (Substanz-Nr.): Substanz-Nummer
Spalte 5 (Verwendungszweck): Verwendung als
I: Monomere oder sonstige Ausgangsstoffe (Stoffe, die zur Herstellung von Makromolekülen (Polymeren) polymerisiert oder zur Modifizierung natürlicher oder künstlich hergestellter Makromoleküle (Polymere) verwendet werden);
II: Farbmittel (farbgebende Substanzen (Pigmente und Farbstoffe));
III: Lösungsmittel (Flüssigkeiten, die andere Stoffe zu lösen vermögen, ohne sich selbst oder den gelösten Stoff dabei chemisch zu verändern);
IV: Additive (Stoffe, die verwendet werden, um eine technische Wirkung während des Druck- oder Lackierverfahrens oder im Enderzeugnis zu erzielen. Dazu gehören nicht Additive, die für Pigmente verwendet werden);
V: Photoinitiatoren (Additive, die durch Bestrahlung in freie Radikale oder Ionen überführt werden und eine chemische Reaktion starten).
Spalte 6 (SMG [mg/kg]): Spezifischer Migrationsgrenzwert ausgedrückt in Milligramm des betreffenden Stoffes pro Kilogramm Lebensmittel. Falls „NN“ angegeben ist, darf ein Übergang des Stoffes auf Lebensmittel nicht nachweisbar sein. Als nicht nachweisbar gilt ein Übergang bis zu 0,01 Milligramm pro Kilogramm des Lebensmittels.
Spalte 7 (Gruppengrenzwert-Nr.): Nummer der Stoffgruppe, für die ein Gruppengrenzwert in Tabelle 3 festgelegt ist.
Spalte 8 (Andere Beschränkungen, Spezifikationen und Reinheitsanforderungen): Andere Beschränkungen als die in Spalte 6 und 7 in Verbindung mit Tabelle 3 genannten sowie Spezifikationen und Reinheitsanforderungen.




Tabelle 1Verzeichnis der Monomere oder sonstigen Ausgangsstoffe, Farbmittel, Lösungsmittel, Photoinitiatoren oder anderen Additive
(zu § 4 Absatz 5, 6 und 7, § 8 Absatz 5 Satz 1 und Absatz 6)
1 2 3 4 5 6 7 8
Bezeichnung des Stoffes CAS-Nr. REF-Nr. Substanz-
Nr.
Verwendungszweck SMG
[mg/kg]
Gruppen-
grenzwert-
Nr.
Andere Beschränkungen,
Spezifikationen und
Reinheitsanforderungen
I II III IV V
Acetaldehyd 0000075-07-0 10060 1 x         6    
[2-(Acryloyloxy)-ethyl]-
trimethylammoniumchlorid
0044992-01-0 11440 2 x         0,05    
Acrylsäure 0000079-10-7 10690 3 x     x     (20)  
Acrylsäuredicyclopentadienylester 0050976-02-8 11000 4 x         0,05    
Adipinsäuredimethylester 0000627-93-0   5     x     3 (29)  
Adipinsäurepolyester mit
1,3-Butandiol
0024937-93-7 76780 6       x     (28)
(29)
 
alpha-Alkene(C20-C24), Copolymer mit Maleinsäureanhydrid, Reaktionsprodukt mit 4-Amino-
2,2,6,6-tetramethylpiperidin
0152261-33-1 33535 7       x       nicht zur Verwendung für Gegenstände, die mit fetten Lebensmitteln in Berührung kommen, für die das Lebensmittelsimulanz D festgelegt ist
nicht zur Verwendung für Gegenstände, die mit alkoholischen Lebensmitteln in Berührung kommen
Alkyl(C10-C21)sulfonsäureester des Phenols 0091082-17-6 34240 8       x   0,05    
Allurarot AC (E 129) 0025956-17-6   9   x            
Bis(hydriertes Talg-Alkyl)amin,
oxidiert
0143925-92-2 34850 10       x       nicht zur Verwendung für Gegenstände, die mit fetten Lebensmitteln in Berührung kommen, für die das Lebensmittelsimulanz D festgelegt ist
nur zur Verwendung in
a)
Polyolefinen bei 0,1 Gew.-%
und
b)
PET bei 0,25 Gew.-%
2-Aminobenzamid 0000088-68-6 34895 11       x   0,05    
2-Aminoethanol 0000141-43-5 12763 35170 12 x     x   0,05    
N-(2-Aminoethyl)ethanolamin 0000111-41-1 35284 13 x     x   0,05    
2-Amino-2-methyl-1-propanol 0000124-68-5 12775 14 x   x x   5    
3-Aminopropyl-triethoxysilan 0000919-30-2 12786 15 x     x   0,05    
Antimontrioxid 0001309-64-4 35760 16       x   0,04   berechnet als Antimon
Apfelsäure 0006915-15-7 19965 65020 17 x     x        
Azelainsäure-bis(2-ethylhexyl)ester 0000103-24-2 36320 18       x   0,05    
Bariumtetraborat 0012007-55-5 36840 19       x     (14)  
1,2-Benzisothiazolin-3-on 0002634-33-5 37520 20       x   0,5    
1,2,4,5-Benzoltetracarbonsäure 0000089-05-4 13040
24055
21 x         0,05   Für die Summe aus
1,2,4,5-Benzoltetracarbonsäure und Pyromellitsäureanhydrid
(CAS-Nr. 0000089-32-7) darf der Übergang auf Lebensmittel nicht mehr als 0,05 Milligramm pro Kilogramm betragen.
1,2,4-Benzoltricarbonsäure-
tris(decyl)ester
0004130-35-2   22       x   0,05    
1,2,4-Benzoltricarbonsäure-
tris(2-ethylhexyl)ester
0003319-31-1 94800 23     x     0,05    
2-(2H-Benzotriazol-2-yl)-6-dodecyl-
4-methyl-phenol, verzweigt und linear
0125304-04-3   24       x   5    
Benzylacrylat 0002495-35-4 10750 25 x           (20)  
Benzylmethacrylat 0002495-37-6 20080 26 x           (21)  
cis-endo-bicyclo[2.2.1]heptan-
2,3-dicarbonsäure, Salze
  38507 27       x   5   nicht zur Verwendung im unmittelbaren Kontakt mit sauren Lebensmitteln
Reinheit ≥ 96 %
Bis(2,4-di-tert-butyl-6-methyl-phenyl) ethylphosphit 0145650-60-8 74010 28       x   5   berechnet als Summe von Phosphit und Phosphat
Bis(2,6-di-tert-butyl-4-methyl-phenyl) pentaerythritol-diphosphit 0080693-00-1 38810 29       x   5   berechnet als Summe von Phosphit und Phosphat
Bis(2,4-dicumylphenyl)pentaerythritol-
diphosphit
0154862-43-8 38840 30       x   5   berechnet als Summe aus dem Stoff selbst, seiner oxidierten Form (Bis(2,4-dicumylphenyl)-
pentaerythritolphosphat) und seinem Hydrolyseprodukt
(2,4-Dicumylphenol)
Bis(2,6-diisopropylphenyl)carbodiimid 0002162-74-5 13303 31       x   0,05   berechnet als Summe aus Bis(2,6-diisopropylphenyl)carbodiimid und seinem Hydrolyseprodukt
2,6-Diisopropylanilin
2,4-Bis(dodecylthiomethyl)-
6-methylphenol
0110675-26-8 38940 32       x     (22)  
Bis(2-ethylhexyl)adipat 0000103-23-1 31920 33 x     x   18 (29)  
Bis(2-ethylhexyl)terephthalat 0006422-86-2 92200 34       x   60 (29)  
N,N-Bis(2-hydroxyethyl)-
(C8-C18)alkylamin
  39090 35       x     (5)  
N,N-Bis(2-hydroxyethyl)-
(C8-C18)alkylamin-hydrochlorid
  39120 36       x     (5) berechnet ausschließlich HCl
1,3-Bis(hydroxymethyl)-5,5-dimethyl-
hydantoin
0006440-58-0   37       x   0,05    
2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)-propan-
bis(2,3-epoxypropyl)-ether (= BADGE)
0001675-54-3 13510
13610
38 x     x       gemäß Verordnung (EG) Nr. 1895/2005
2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)-propan-
bis(2-hydroxypropyl)-ether
0000116-37-0 13520 39 x         0,05    
2,4-Bis(octylthiomethyl)-6-methylphenol 0110553-27-0 40020 40       x     (22)  
Bis(1-oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl)sebacat 0002516-92-9   41       x   0,05    
Bornitrid 0010043-11-5 40400 42       x     (14)  
Borsäure 0010043-35-3 13620
40320
43 x     x     (14)  
Braun HAT (Food Brown 3, E 155) 0004553-89-3   44   x            
Brillantschwarz BN (E 151) 0002519-30-4   45   x            
2-Brom-2-nitropropan-1,3-diol 0000052-51-7 40460 46       x   0,05    
Butadien 0000106-99-0 13630 47 x         NN   1 mg/kg im Endprodukt
1,4-Butandiol 0000110-63-4 13720
40580
48     x x     (27)  
1,4-Butandiol-bis (2,3-epoxypropyl)-ether 0002425-79-8 13780 49 x         NN   1 mg/kg im Endprodukt (berechnet als Epoxy, Molgewicht = 43)
2-Butanol 0000078-92-2   50     x     1    
tert-Butanol 0000075-65-0 40594 51     x     10    
2-Butanon 0000078-93-3 66655 52     x     5    
1-Butoxy-2-propanol 0005131-66-8   53     x       (37) nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite
n-Butylacrylat 0000141-32-2 10780 54 x           (20)  
sec-Butylacrylat 0002998-08-5 10810 55 x           (20)  
tert-Butylacrylat 0001663-39-4 10840 56 x           (20)  
tert-Butylhydrochinon 0001948-33-0   57 x     x   42    
Butylmethacrylat 0000097-88-1 20110 58 x           (21)  
tert-Butylmethacrylat 0000585-07-9 20170 59 x           (21)  
3-tert-Butylphenol 0000585-34-2   60 x         0,05    
Caprolactam 0000105-60-2 14200
41840
61 x     x   15    
Caprolacton 0000502-44-3 14260 62 x           (26)  
Carbonylchlorid (Phosgen) 0000075-44-5 14380
23155
63 x         NN   1 mg/kg im Endprodukt
Celluloseacetatpropionate 0009004-39-1 14512 64 x              
p-Chlor-m-kresol 0000059-50-7 43630 65       x   5    
5-Chlor-2-Methyl-4-isothiazolin-3-on, Mischung mit
2-Methyl-4-isothiazolin-3-on (3:1)
0055965-84-9 43730 66       x   0,15    
Cumarin 0000091-64-5   67 x         0,6    
1,4-Cyclohexandicarbonsäure 0001076-97-7 14876 68 x         5    
1,2-Cyclohexandicarbonsäure, Diisononylester 0166412-78-8 45705 69       x     (29)  
1-Decen, Homopolymer, hydriert 0068037-01-4   70       x        
Dextrin 0009004-53-9   71       x        
Diallyldimethylammoniumchlorid 0007398-69-8   72 x         5    
1,2-Dibromo-2,4-dicyanobutan 0035691-65-7   73       x   1    
Dibutylsebacat 0000109-43-3 85360 74       x     (29)  
Dibutylthiostannonsäure, Polymer
(= Thiobis(butyl-zinnsulfid), Polymer)
0026427-07-6 47210 75       x       Moleküleinheit = (C8H18S3Sn2)n
(n = 1,5-2)
Dicyclohexylmethan-4,4'-diisocyanat (Bis(4-isocyanatocyclohexyl)-methan) 0005124-30-1 13560
15700
76 x           (15) 1 mg/kg im Endprodukt
(berechnet als NCO)
Dicyclohexylphthalat 0000084-61-7 74960 77       x   6    
Dicyclopentadien 0000077-73-6 15730 78 x         5    
Didecyl-dimethyl-ammoniumchlorid 0007173-51-5 47535 79       x   5    
Didodecylthiodipropionat 0000123-28-4 93120 80       x     (12)  
Di-n-dodecylzinn-
bis(isooctylthioglykolat)
0084030-61-5 47600 81       x     (23)  
Diethanolamin 0000111-42-2 15735
47620
82 x         0,3    
2-Diethylaminoethylmethacrylat 0000105-16-8 20500 83 x         0,05    
Diethylenglykol 0000111-46-6 13326
15760
47680
84 x   x x     (1)  
N,N-Diethylhydroxylamin 0003710-84-7   85 x     x   0,05    
Diethylmonoethanolamin 0000100-37-8 48370
48400
86       x   0,05    
2,4-Dihydroxybenzophenon 0000131-56-6 48640 87       x     (6)  
4,4'-Dihydroxybenzophenon 0000611-99-4 15970
48720
88       x     (6)  
2,2'-Dihydroxy-
4-methoxybenzophenon
0000131-53-3 48880 89       x     (6)  
N-(2,6-Diisopropylphenyl)-
6-[4-(1,1,3,3-tetramethylbutyl)phenoxy]-
1H-benz[de]isochinolin-1,3(2H)-dion
0852282-89-4 49080 90       x   0,05    
Dimere von ungesättigten Fettsäuren (C18), nicht hydriert, destilliert und nicht destilliert 0061788-89-4 10599/90A
10599/91
91 x     x     (16)  
Dimere von ungesättigten Fettsäuren (C18), hydriert, destilliert und nicht destilliert 0068783-41-5 10599/92A
10599/93
92 x     x     (16)  
Dimethylamin 0000124-40-3 16145
49225
93 x         0,05    
2-Dimethylaminoethylacrylat 0002439-35-2 11230 94 x         0,05    
3,3'-Dimethyl-4,4'-diaminodicyclo-
hexylmethan
0006864-37-5 16210 95 x         0,05    
3,3'-Dimethyl-
4,4'-di-isocyanatobiphenyl
0000091-97-4 16240 96 x           (15) 1 mg/kg im Endprodukt
(berechnet als NCO)
2,6-Dimethyl-4-heptanon 0000108-83-8   97     x     0,05    
5,5-Dimethylhydantoin 0000077-71-4   98       x   5    
N,N-Dimethyl-N-[2-[(1-oxo-
2-propenyl)oxy]ethyl]-
benzylammoniumchlorid
0046830-22-2   99       x   0,05    
Dimethylphthalat 0000131-11-3 75600 100       x   0,05    
Dimethylpolysiloxan 0063148-62-9 23547
76721
101 x             Mindestviskosität 100 x 10-6m2/s
(= 100 Centistokes) bei 25 Grad
Dimethylzinn-bis(ethylhexyl-
thioglykolat)
0057583-35-4 49595 102       x     (7)  
Dimethylzinn-bis(isooctylthioglykolat) 0026636-01-1 49600 103       x     (7)  
Dimethylzinndineodekanoat 0068928-76-7   104       x   0,05    
Dioctadecylthiodipropionat 0000693-36-7 93280 105       x     (12)  
Di-n-octylzinn-
bis(n-alkyl(C10-C16)thioglykolat)
  50160 106       x     (8)  
Di-n-octylzinn-
bis(2-ethylhexylmaleinat)
0010039-33-5 50240 107       x     (8)  
Di-n-octylzinn-
bis(2-ethylhexylthioglykolat)
0015571-58-1 50320 108       x     (8)  
Di-n-octylzinn-bis(ethylmaleinat)   50360 109       x     (8)  
Di-n-octylzinn-bis(isooctylmaleinat) 0033568-99-9 50400 110       x     (8)  
Di-n-octylzinn-bis(isooctylthioglykolat) 0026401-97-8 50480 111       x     (8)  
Di-n-octylzinn-1,4-Butandiol-
bis(thioglykolat)
  50560 112       x     (8)  
Di-n-octylzinn-dilaurat 0003648-18-8 50640 113       x     (8)  
Di-n-octylzinn-dimaleinat 0015571-60-5 50720 114       x     (8)  
Di-n-octylzinn-dimaleinat,
Polymere (n = 2-4)
  50880 115       x     (8)  
Di-n-octylzinn-dimaleinat, verestert   50800 116       x     (8)  
Di-n-octylzinn-Ethylenglykol-
bis(thioglykolat)
0069226-44-4 50960 117       x     (8)  
Di-n-octylzinn-thiobenzoat-2-ethyl-
hexylthioglykolat
  51120 118       x     (8)  
Di-n-octylzinn-thioglykolat 0015535-79-2 51040 119       x     (8)  
Diphenylmethan-2,4'-di-isocyanat 0005873-54-1 16600 120 x           (15) 1 mg/kg im Endprodukt
(berechnet als NCO)
Diphenylmethan-4,4'-di-isocyanat 0000101-68-8 16630 121 x           (15) 1 mg/kg im Endprodukt
(berechnet als NCO)
Dipropylenglykolmethyletheracetat 0088917-22-0   122     x       (37) nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite
Dipropylenglykolmonomethylether 0034590-94-8   123     x x     (37) nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite
Dipropylenglykol-n-butylether 0029911-28-2   124     x     0,05    
Divinylbenzol 0001321-74-0 16690 125 x         NN   berechnet als Summe aus Divinylbenzol und Ethylvinylbenzol
kann bis zu 45 % Ethylvinylbenzol enthalten
1-Dodecanol 0000112-53-8 16701
51975
126 x              
Dodecylgallat 0001166-52-5 55200 127       x     (18)  
Echtes Karmin (Natural Red 4, E 120) 0001260-17-9   128   x            
Eisenphosphid 0012751-22-3 62245 129       x   0,05    
Elaidinsäure 0000112-79-8 52650 130       x        
Epichlorhydrin
(1-Chlor-2,3-epoxypropan)
0000106-89-8 14570
16750
131 x         NN   1 mg/kg im Endprodukt
2,3-Epoxypropyltrialkyl
(C5-C15)-acetat
  25360 132 x         NN   1 mg/kg im Endprodukt (berechnet als Epoxy, Molgewicht = 43)
Erdölkohlenwasserstoffharze (hydriert)   72081/10 133       x       Hydrierte Erdölkohlenwasserstoffharze werden hergestellt durch katalytische oder thermische Polymerisation von Dienen und Olefinen der aliphatischen, alizyklischen und/oder monobenzenoidarylalkenen Art aus gekrackten Erdöldestillaten mit einem Siedebereich von bis zu 220 °C, sowie aus den reinen Monomeren aus diesen Destillationsläufen mit nachfolgender Destillation, Hydrierung und Weiterverarbeitung.
Viskosität: > 3 Pa.s
Erweichungspunkt: > 95 °C, nach der ASTM-Methode E 28-67
Bromzahl: < 40 (ASTM D1159)
Farbe einer 50 %igen Lösung in Toluol < 11 auf der Gardner-Skala
Restliches aromatisches Monomer ≤ 50 mg/kg
Essigsäureisobutylester 0000110-19-0   134     x     1    
Essigsäureisopropylester 0000108-21-4 30165 135     x     5 (41)  
Ester von hydrierten Ricinusölmonoglyceriden mit Essigsäure 0736150-63-3 55910 136       x     (29)  
Ester von Stearinsäure mit Ethylenglykol   89440 137       x     (1)  
Ethylacrylat 0000140-88-5 11470 138 x           (20)  
Ethylbenzol 0000100-41-4 53255 139     x x   0,6    
Ethylencarbonat 0000096-49-1 16955 140 x         30   berechnet als Ethylenglykol
Ethylenglykol 0000107-21-1 16990
53650
141 x   x x     (1)  
Ethylenglykolbutyletheracetat 0000112-07-2   142     x       (35)  
Ethylenglykolmonoacrylat 0000818-61-1 11510
11830
143 x           (20)  
Ethylenglykolmonobutylether 0000111-76-2 53765 144     x       (35) nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite
Ethylenglykolmonomethacrylat 0000868-77-9 21190 145 x           (21)  
Ethylenglykolmonopropylether 0002807-30-9   146     x     0,05 (35)  
Ethylenoxid 0000075-21-8 17020 147 x         NN   1 mg/kg im Endprodukt
2-Ethylhexansäure 0000149-57-5 17040
54120
148 x     x   0,05    
2-Ethylhexylacrylat-Acrylsäure-
Copolymer
0025134-51-4 31500 149       x   0,05 (20) berechnet als 2-Ethylhexylacrylat
2-Ethylhexyl-4-dimethylaminobenzoat 0021245-02-3   150       x x 0,05    
Ethylmethacrylat 0000097-63-2 20890 151 x           (21)  
N-Ethyltoluen-o/p-Sulphonamid (Mischung) 0008047-99-2 54380 152       x   5    
Ethylvanillin 0000121-32-4 54420 153       x        
Fettsäuren, Montanwachs,
1-Methyl-1,3-propandiylester
0073138-44-0   154       x        
Talgfettsäuren, hydriert 0061790-38-3 54760 155       x        
Formaldehyd 0000050-00-0 17260
54880
156 x     x     (13)  
Gerbsäure 0001401-55-4 92150 157       x       Die JECFA-Spezifikationen sind einzuhalten.
Glas 0065997-17-3   158       x        
D-Glucono-1,5-lacton 0000090-80-2   159       x        
Gluconsäure 0000526-95-4 55630 160       x        
Glyceride, Montanwachs 0068476-38-0   161       x        
Glycerinmonolaurat-diacetat 0030899-62-8 56800 162       x     (29)  
Glycerinmonoricinolat 0001323-38-2 57440 163       x        
Glycerinmonostearat 0031566-31-1 18115
57520
164 x              
Glycerin-tris(12-hydroxystearat) 0000139-44-6 58160
62040
165       x        
Glyceroldiacetat 0025395-31-7 56000 166       x        
Glyceroldioleat 0025637-84-7 56080 167       x        
Glyceroldistearat 0001323-83-7 56320
89240
168       x        
Glycerolmonolaurat 0027215-38-9 56780 169       x        
Glycerolmonomyristat 0027214-38-6 56840 170       x        
Glycerolmonooleat 0025496-72-4 56960 171       x        
Glyceroltributyrat 0000060-01-5 57840 172       x        
Glyceroltrilaurat 0000538-24-9 57960 173       x        
Glykolsäure 0000079-14-1 18117 174 x     x   0,05    
Glyoxal 0000107-22-2 18120
58310
175 x         0,05    
1-Heptanol 0000111-70-6 18150 176 x              
Hexamethyldisilazan 0000999-97-3 18457 177       x     (30)  
Hexamethyldisiloxan 0000107-46-0 18455 178 x           (30)  
Hexamethylen-diisocyanat 0000822-06-0 18640 179 x           (15) 1 mg/kg im Endprodukt
(berechnet als NCO)
Hexamethylentetramin 0000100-97-0 18670
59280
180 x     x     (13)  
Hexanol 0000111-27-3   181     x          
Hydrierte Homopolymere und/oder Copolymere, hergestellt aus 1-Hexen und/oder 1-Octen und/oder 1-Decen und/oder 1-Dodecen und/oder
1-Tetradecen
(Molekulargewicht: 440 bis 12 000)
  60027 182       x       durchschnittliches Molekulargewicht: mindestens 440 Da
Viskosität bei 100 °C: mindestens 3,8 cSt (3,8 × 10–6 m2/s)
3-Hydroxybuttersäure,
3-Hydroxyvaleriansäure-Copolymer
0080181-31-3 18888 183 x             Der Stoff wird als Produkt verwendet, das durch bakterielle Fermentation gewonnen wird. Die Spezifikationen in Tabelle 4 des Anhangs I der Verordnung (EU) Nr. 10/2011 der Kommission vom 14. Januar 2011 sind einzuhalten.
2-(2'-Hydroxy-3'-tert-butyl-
5'-methylphenyl)-5-chlorbenzotriazol
0003896-11-5 60400 184       x     (10)  
2-(2'-Hydroxy-3,5'-di-tert-
butylphenyl)-5-chlorbenzotriazol
0003864-99-1 60480 185       x     (10)  
2-Hydroxy-4-n-hexyloxybenzophenon 0003293-97-8 61280 186       x     (6)  
2-Hydroxy-4-methoxybenzophenon 0000131-57-7 61360 187       x     (6)  
2-(2'-Hydroxy-
5'-methylphenyl)benzotriazol
0002440-22-4 61440 188       x     (10)  
2-Hydroxy-4-n-octyloxybenzophenon 0001843-05-6 61600 189       x     (6)  
2-Hydroxypropylacrylat 0000999-61-1 11530 190 x         0,05   berechnet als Summe von
2-Hydroxypropylacrylat und
2-Hydroxyisopropylacrylat
kann bis zu 25 %
(w/w) 2-Hydroxyisopropylacrylat (CAS-Nr. 002918-23-2) enthalten
4-Hydroxy-
2,2,6,6-tetramethylpiperidinoxyl
0002226-96-2   191       x   0,05    
Iminodibernsteinsäure, Natriumsalz 0144538-83-0   192       x   5    
3-Iod-2-propinyl-butyl-carbamat 0055406-53-6 62210 193       x   9    
Isobutan 0000075-28-5 62255 194 x         1    
iso-Butylacrylat 0000106-63-8 11590 195 x           (20)  
Isobutylalkohol (Isobutanol) 0000078-83-1 18970
62270
196 x   x     1    
iso-Butylmethacrylat 0000097-86-9 21010 197 x           (21)  
1-Isocyanato-3-isocyanatomethyl-
3,5,5-trimethylcyclohexan
0004098-71-9 19110 198 x           (15) 1 mg/kg im Endprodukt
(berechnet als NCO)
1-Isocyanato-3-isocyanatomethyl-
3,5,5-trimethylcyclohexan-
Homopolymer, Methylethylketonoxim-blockiert
0103170-26-9 19112 199 x         0,05   berechnet als geblocktes Trimer
iso-Phthalsäure 0000121-91-5 19150 200 x           (25)  
Isophthalsäuredichlorid 0000099-63-8 19180 201 x           (25)  
Isopren 0000078-79-5 19243
21640
202 x         NN   1 mg/kg im Endprodukt
iso-Propylacrylat 0000689-12-3 11680 203 x           (20)  
2-Isopropylthioxanthon 0005495-84-1   204         x   (32)  
4-Isopropylthioxanthon 0083846-86-0   205         x   (32)  
Kaliumiodid 0007681-11-0 81680 206       x     (4)  
Kobaltnaphthenat 0061789-51-3 67930 207       x   0,05    
Kokosfettsäuren, Diester mit
Polyethylenglykol
0068139-91-3   208       x        
Kokos-Fettsäuren, gehärtet 0068938-15-8 17175 209 x              
Kupferiodid 0001335-23-5 45200 210       x     (4)  
N,N-Bis(2-hydroxyethyl)dodecanamid 0000120-40-1 39150 211       x   5   Die Restmenge an Diethanolamin als Verunreinigung und Abbauprodukt des Stoffes sollte nicht zu einer Migration von Diethanolamin von mehr als 0,3 mg/kg Lebensmittel führen.
Lebensmittelblau 2 (Brilliant Blau FCF) 0003844-45-9   212   x            
Lebensmittelrot 3 (Azorubin) 0003567-69-9   213   x            
Lebensmittelrot 7 (Ponceau 4R) 0002611-82-7   214   x            
Lebensmittelrot 9 (Amaranth) 0000915-67-3   215   x       30    
Lignosulfonsäure 0008062-15-5 63940 216       x   0,24    
Lithiumiodid 0010377-51-2 64320 217       x     (4)  
Magnesium-Natrium-Fluoridsilikat 0037296-97-2 85950 218       x   0,15   SMG berechnet als Fluorid
darf nur in denjenigen Schichten verwendet werden, die nicht unmittelbar mit Lebensmitteln in Berührung kommen
Maleinsäure 0000110-16-7 19540
64800
219 x     x     (2)  
Maleinsäureanhydrid 0000108-31-6 19960 220 x           (2)  
Maleinsäureanhydrid-Styrol-Copolymer, Natriumsalz 0025736-61-2 64990 221       x       Fraktion mit Molekulargewicht < 1 000 unter 0,05 Gew.-%
Maltodextrin 0009050-36-6   222       x        
[3-(Methacryloxy)-
propyl]trimethoxysilan
0002530-85-0 21498 223 x     x   0,05    
[2-(Methacryloyloxy)-ethyl]-
trimethylammoniumchlorid
0005039-78-1 20860 224 x         0,05    
Methacrylsäure 0000079-41-4 20020 225 x           (21)  
Methacrylsäureanhydrid 0000760-93-0 21460 226 x           (21)  
1-Methoxy-2-propanol 0000107-98-2   227     x       (37) nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite
1-Methoxy-2-propylacetat 0000108-65-6   228     x       (37) nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite
3-Methyl-1,5-pentandiol 0004457-71-0 22074 229 x         0,05    
2-Methyl-2,4-pentandiol 0000107-41-5   230     x     0,05    
Methylacrylat 0000096-33-3 11710 231 x           (20)  
Methylacrylat, Telomer mit
1-Dodecanethiol, C16-C18-Alkylester
0174254-23-0 31542 232       x       0,5 % Gew.-% im Endprodukt
4-Methylbenzophenon 0000134-84-9   233         x 0,05   Für die Summe an
4-Methylbenzophenon
und Benzophenon
(CAS-Nr. 0000119-61-9) darf der Übergang auf Lebensmittel nicht mehr als 0,6 Milligramm pro Kilogramm betragen.
2,2'-Methylen-bis(4-ethyl-6-tert-
butylphenol)
0000088-24-4 66400 234       x     (11)  
2,2'-Methylen-bis(4-methyl-6-tert-
butylphenol)
0000119-47-1 66480 235       x     (11)  
2,2'-Methylen-bis(4-methyl-6-cyclo-
hexylphenol)
0004066-02-8 66560 236       x     (3)  
2,2'-Methylen-bis(4-methyl-
6-(1-methylcyclohexyl)phenol)
0000077-62-3 66580 237       x     (3)  
2-Methyl-4-isothiazolin-3-on 0002682-20-4 66755 238       x   0,5    
Methylmethacrylat 0000080-62-6 21130 239 x           (21)  
2-Methylpropansäure-
2-methylpropylester
0000097-85-8   240     x     0,05    
4-Methyl-2-pentanon 0000108-10-1 66725 241     x       (40)  
2-Methyl-1,3-propandiol 0002163-42-0 22190 242 x         5    
Methylsilsesquioxan 0068554-70-1 66930 243       x       Restmonomer in
Methylsilsesquioxan:
< 1 mg Methyltrimethoxysilan/kg Methylsilsesquioxan
mikrokristalline Wachse 0063231-60-7 71280 244       x       durchschnittliches Molekulargewicht: mindestens 500 Da
Viskosität
mindestens 1,1 × 10-5 m2/s
bei 100 °C oder:
mindestens 0,8 × 10-5 m2/s
bei 120 °C, wenn
bei 100 °C fest
Kohlenstoffzahl bei 5 % Destillationspunkt: höchstens 5 % der Moleküle mit Kohlenstoffzahl unter 25
Mischung aus (40 Gew.-%)
2,2,4-Trimethylhexan-1,6-diisocyanat und (60 Gew.-%) 2,4,4-Trimethylhexan-1,6-diisocyanat
  22332 245 x     x     (15) 1 mg/kg im Endprodukt
(berechnet als NCO)
Mischung aus (50 % m/m) Phthalsäure-n-decyl-n-octylester, (25 % m/m) Phthalsäuredi-n-decylester, (25 % m/m) Phthalsäuredi-n-octylester   67180 246       x   5    
Mischung aus 4-(2-Benzoxazolyl)-
4´-(5-methyl-2-benzoxazolyl)stilben,
4,4´-Bis-(2-benzoxazolyl)stilben und 4,4´-Bis-(5-methyl-
2-benzoxazolyl)stilben
  67155 247       x       nicht mehr als 0,05 Gew.-% (Menge der Substanz/Menge der Formulierung)
Mischung, gewonnen aus dem Herstellungsverfahren im typischen Verhältnis von
(58-62 %):(23-27 %):(13-17 %)
Mono- und Diglyceride von Fettsäuren, acetyliert   30401 248       x     (29)  
Monochlorbenzol 0000108-90-7   249 x         10    
Monochloressigsäure 0000079-11-8 22333 250 x         0,05    
Mono-n-dodecylzinn-tris(isooctyl-
thioglykolat)
0067649-65-4 67360 251       x     (23)  
Monomethylzinn-
tris(ethylhexylthioglykolat)
0057583-34-3 67515 252       x     (7)  
Monomethylzinn-
tris(isooctylthioglykolat)
0054849-38-6 67520 253       x     (7)  
Mono-n-octylzinn-
tris(alkyl(C10-C16)thioglykolat)
  67600 254       x     (9)  
Mono-n-octylzinn-tris(2-ethylhexylthio-glykolat) 0027107-89-7 67680 255       x     (9)  
Mono-n-octylzinn-
tris(isooctylthioglykolat)
0026401-86-5 67760 256       x     (9)  
Monostärkephosphat 0011120-02-8   257 x              
1,5-Naphthalin-di-isocyanat 0003173-72-6 22420 258 x           (15) 1 mg/kg im Endprodukt
(berechnet als NCO)
Natriumaluminat 0001302-42-7 86440 259       x   0,9    
Natriumbisulfit 0007631-90-5 86480 260       x     (17)  
Natriumdisulfit 0007681-57-4   261 x           (17)  
Mononatrium-D-gluconat 0000527-07-1   262 x              
Natriumiodid 0007681-82-5 86800 263       x     (4)  
Natrium-2-stearoyllactylat 0025383-99-7   264       x        
Natriumsulfit 0007757-83-7 86960 265       x     (17)  
Natriumtetraborat 0001330-43-4 87040 266       x     (14)  
Natriumthiosulfat 0007772-98-7 87120 267       x     (17)  
Salze der Neodecansäure   68110 268       x   0,05   berechnet als Neodecansäure
2,2',2"-Nitrilo (triethyl-tris-
(3,3',5,5'-tetra-tert-butyl-
Phosphat)1,1'-biphenyl-
2,2'-diyl)phosphit)
0080410-33-9 68145 269       x   5   berechnet als Summe von Phosphit und Phosphat
1-Octadecanol 0000112-92-5 22555
68225
270 x              
Octadecylisocyanat 0000112-96-9 22570 271 x           (15) 1 mg/kg im Endprodukt
(berechnet als NCO)
n-Octylacrylat 0002499-59-4 11890 272     x       (20)  
Octylgallat 0001034-01-1 55280 273       x     (18)  
Öle, Orange, süß 0008008-57-9   274 x              
Öle, Zitrone 0008008-56-8   275 x              
Patentblau V (Acid Blue 3, E131) 0003536-49-0   276   x            
Pentaerythritdioleat 0025151-96-6 71635 277       x   0,05    
Perfluorpolyetherdicarbonsäure, Ammoniumsalz 0069991-62-4   278       x   0,05    
2,2´-(1,4-Phenylen)
bis[4H-3,1-benzoxazin-4-one]
0018600-59-4 72141 279       x   0,05   SMG einschließlich der Summe der Hydrolyseprodukte
Phenylmethacrylat 0002177-70-0 21280 280 x           (21)  
o-Phenylphenol 0000090-43-7 72240 281       x   12    
2-Phosphonobutan-
1,2,4-tricarbonsäure
0037971-36-1   282       x   5    
Phosphorpentoxid 0001314-56-3 23173 283 x              
Phosphorsäureester von ethoxyliertem Perfluorpolyetherdiol 0200013-65-6   284       x   0,05    
Phosphorsäureoctadecylester 0039471-52-8 73520 285       x   0,05    
Phthalsäure, Benzylbutylester 0000085-68-7 74560 286       x   30 (29)  
Phthalsäure, Bis(2-ethylhexyl)ester 0000117-81-7 74640 287       x   1,5 (29) nicht zur Verwendung im unmittelbaren Kontakt mit fetten Lebensmitteln
Phthalsäure, Dibutylester 0000084-74-2 74880 288       x   0,3 (29)  
Phthalsäure, Diester mit primären, gesättigten C8-C10-verzweigten Alkoholen, über 60 % C9 0068515-48-0 0028553-12-0 75100 289       x     (24)
(29)
 
Phthalsäure, Diester mit primären, gesättigten C9-C11-Alkoholen,
über 90 % C10
0068515-49-1 0026761-40-0 75105 290       x     (24)
(29)
 
Aluminium-Pulver (Pigment Metall 1) 0007429-90-5 34480 291   x   x        
Pigment Weiß 5 0001345-05-7 64400 292   x            
Poly(ethylen-
propylen)glykoltridecylether
0061725-89-1 79985 293       x   0,05    
Polyacrylsäure 0009003-01-4 76460
76461
294       x     (20)  
Salze der Polyacrylsäure   76463 295       x     (20)  
Polydimethylsiloxan mit
3-Aminopropyl-Endgruppen, Polymer mit 1-Isocyanato-3-isocyanatomethyl-
3,5,5-trimethylcyclohexan
0661476-41-1 76725 296       x       Fraktion mit Molekulargewicht < 1 000 unter 1 Gew.-%
Polydimethylsiloxan mit
3-Aminopropyl-Endgruppen, Polymer mit Dicyclohexylmethan-
4,4'-diisocyanat
0167883-16-1 76723 297       x       Fraktion mit Molekulargewicht < 1 000 unter 1,5 Gew.-%
Polyester aus Adipinsäure mit
1,3-Butandiol, 1,2-Propandiol und
2-Ethyl-1-hexanol
0073018-26-5 76807 298       x     (28)
(29)
 
Polyester aus Adipinsäure mit
Glyzerin oder Pentaerythrit,
Ester mit geradzahligen, unverzweigten C12-C22-Fettsäuren
  76815 299       x     (29) Fraktion mit Molekulargewicht < 1 000 unter 5 Gew.-%
Polyester aus 1,4-Butandiol mit Caprolacton 0031831-53-5 76845 300       x     (26)
(27)
Fraktion mit Molekulargewicht < 1 000 unter 0,5 Gew.-%
Polyester von 1,2-Propandiol und/oder 1,3- und/oder 1,4-Butandiol und/oder Polypropylenglykol mit Adipinsäure, auch mit endständiger Essigsäure oder C12-C18 Fettsäuren oder n-Octanol und/oder n-Decanol   76866 301       x     (28)
(29)
 
Polyethylenglykol
(EO = 1-30, typischerweise 5)-ether von Butyl-2-cyano-3-(4-hydroxy-
3-methoxyphenyl)-acrylat
  77732 302       x   0,05    
Polyethylenglykol
(EO = 1-30, typischerweise 5)-ether von Butyl-2-cyano-3-(4-hydroxyphenyl)-acrylat
  77733 303       x   0,05    
Polyethylenglykol
(EO = 1-50)-ether mit primären linearen und verzweigten C8-C22 Alkoholen
  77708 304       x   1,8   in Übereinstimmung mit dem Höchstgehalt an Ethylenoxid
gemäß den in der Verordnung (EU) Nr. 231/2012 der Kommission genannten Reinheitskriterien für Lebensmittelzusatzstoffe
Polyethylenglykoldilaurat 0009005-02-1 77280 305       x        
Polyethylenglykoldimyristat   77320 306       x        
Polyethylenglykoldioleat 0009005-07-6 77360 307       x        
Polyethylenglykolester natürlicher Fettsäuren   77660 308       x        
Polyethylenglykolmonolaurat 0009004-81-3 78080 309       x        
Polyethylenglykolmonomyristat   78120 310       x        
Polyethylenglykolmonooleat 0009004-96-0 78160 311       x        
Polyethylenglykolmonopalmitat 0009004-94-8 78240 312       x        
Polyethylenglykolstearat   79520 313       x        
Polyethylenglykol-
tridecyletherphosphat
0009046-01-9 79600 314       x   5   Polyethylenglykol(EO
<= 11)tridecyletherphosphat(mono- und dialkylester) mit einem Gehalt von höchstens 10 %
Polyethylenglykol(EO <= 11)-
tridecylether
Polyethylenimin, butyliert   79760 315       x   6    
Poly(3-nonyl-1,1-dioxo-1-thiopropan-
1,3-diyl)-block-poly(x-oleyl-7-hydroxy-
1,5-diiminooctan-1,8-diyl), Mischung mit x = 1 und/oder 5, neutralisiert mit Dodecylbenzolsulfonsäure
1010121-89-7 80510 316       x       nur zur Verwendung als Hilfsstoff bei der Herstellung von Polyethylen (PE), Polypropylen (PP) und Polystyrol (PS)
Polyvinylalkohole 0009002-89-5 81280 317       x        
Polyvinylpyrrolidon 0009003-39-8 81500 318       x       Der Stoff erfüllt die Reinheitskriterien gemäß
der Richtlinie 2008/84/EG
der Kommission (ABl. L 253 vom 20.9.2008, S. 1).
N,N''-1,3-Propandiylbis[N'-octadecyl-harnstoff] 0035674-65-8 81870 319       x   0,05    
Propylacrylat 0000925-60-0 11980 320 x           (20)  
Propylencarbonat 0000108-32-7   321     x     0,05    
Propylenoxid 0000075-56-9 24010 322 x         NN   1 mg/kg im Endprodukt
Propylgallat 0000121-79-9 55360 323       x     (18)  
Propylmethacrylat 0002210-28-8 21340 324 x           (21)  
Proteine, Soja 0009010-10-0   325 x              
Raffinierte Wachse, die aus Erdöl oder aus synthetischen Kohlenwasserstoffen gewonnen werden, hohe Viskosität   95859 326       x       durchschnittliches Molekulargewicht: mindestens 500 Da
Viskosität bei 100 °C: mindestens 11 cSt (11 × 10-6 m2/s)
Gehalt an mineralischen Kohlenwasserstoffen mit einer Kohlenstoffzahl kleiner als 25: höchstens 5 Gew.-%
Reaktionsprodukt von
Di-tert-butylphosphonit mit Biphenyl, erzeugt durch Kondensation von
2,4-Di-tert-butylphenol mit dem
Friedel-Crafts-Reaktionsprodukt aus Phosphortrichlorid und Biphenyl
0119345-01-6 83595 327       x   18   Zusammensetzung:
4,4'-Biphenylen-
bis(0,0-bis(2,4-di-tert.-butyl-phenyl)phosphonit)
(CAS-Nr. 38613-77-3)
(36-46 % w/w (*))
4,3'-Biphenylen-
bis(0,0-bis(2,4-di-tert.-butyl-phenyl)phosphonit)
(CAS-Nr. 118421-00-4
(17-23 % w/w (*))
3,3'-Biphenylen-
bis(0,0-bis(2,4-di-tert.-butyl-phenyl)phosphonit)
(CAS-Nr. 118421-01-5)
(1-5 % w/w (*))
4-Biphenylen-
(0,0-bis(2,4-di-tert.-butyl-
phenyl)phosphonit
(CAS-Nr. 91362-37-7)
(11-19 % w/w (*))
Tris(2,4-di-tert.-butylphenyl)phosphit
(CAS-Nr. 31570-04-4)
(9-18 % w/w (*))
4,4'-Biphenylen-
0,0-bis(2,4-di-tert.butyl-phenyl)phosphonat-0,0-bis(2,4-di-tert.-butylphenyl)phosphonit
(CAS-Nr. 112949-97-0)
(< 5 % w/w (*))
                      ___________
(*) Menge der verwendeten Substanz/Menge der Formulierung
                      Sonstige Spezifikationen
Phosphorgehalt: 5,4 %-5,9 %
Säurezahl: max. 10 mg KOH/g
Schmelzintervall: 85-110 Grad C
Reaktionsprodukte von
2-Mercaptoethyloleat mit
Dichlordimethylzinn, Natriumsulfid und Trichlormethylzinn
0068442-12-6 83599 328       x     (7)  
Resorcinol-diglycidyl-ether 0000101-90-6 24073 329 x         NN    
Rizinusöl, hydriert 0008001-78-3 14470 43120 330 x     x        
Rizinusölfettsäuren, hydriert 0061790-39-4 14453 331 x              
Ruß 0001333-86-4 42080 332   x   x       Primärpartikel von 10-300 nm, aggregiert zu 100-1200 nm, die Agglomerate von 300 nm-mm bilden können
Toluollösliche Substanzen:
maximal 0,1 %, bestimmt nach
ISO-Methode 6209
UV-Absorption von
Cyclohexanextrakt bei 386 nm:
< 0,02 AU für eine Zelle von 1 cm oder < 0,1 AU für eine Zelle von 5 cm, bestimmt mit einer allgemein anerkannten Analysemethode
Benzo(a)pyrengehalt:
max. 0,25 mg/kg Ruß
Salpetersäure 0007697-37-2 68140 333       x        
Säuregelb 3 (Chinolingelb) 0008004-92-0
0095193-83-2
  334   x       30    
Säuregelb 23 (Tartrazin) 0001934-21-0   335   x            
Säurerot 51 (Erythrosin) 0012227-78-0
0016423-68-0
  336   x       6    
Schellack 0009000-59-3 24440
85550
337 x              
Siliciumdioxid 0007631-86-9 86240 338   x   x       bei synthetischem amorphem Siliciumdioxid: Primärpartikel von
1-100 nm, aggregiert zu 0,1-1 μm, die Agglomerate von 0,3 μm bis Millimetergröße bilden können
Sirupe, hydrolysierte Stärke, hydriert 0068425-17-2 24903 339 x             gemäß den Reinheitskriterien für Maltitsirup E 965 ii nach der Richtlinie 2008/60/EG (ABl. L 158 vom 18.6.2008, S. 17)
Sojabohnenöl, epoxidiert 0008013-07-8 88640 340 x     x   60 (29) Oxiran < 8 %, Iodzahl < 6
Stärke, oxidiert 0065996-62-5   341       x        
Talg 0061789-97-7 92100 342       x        
Tallöl 0008002-26-4 24905 343 x     x        
Terephthalsäure 0000100-21-0 24910 344 x         7,5    
Terpinolen 0000586-62-9   345       x   0,05    
Tetrahydro-1,3,4,6-tetrakis-
(hydroxymethyl)-imidazo[4,5-d]imidazol-
2,5(1H,3H)dion
0005395-50-6 92460 346       x   0,05    
4-(1,1,3,3-Tetramethyl-butyl)phenol 0000140-66-9 22720
25185
347 x         NN    
2,4,7,9-Tetramethyl-5-decin-4,7-diol 0000126-86-3 25191
92685
348 x     x     (33)  
2,4,7,9-Tetramethyl-5-decin-
4,7-dioldi(polyoxyethylen)ether
0009014-85-1 79550 349       x     (34)  
Thiodipropionsäureditetradecylester 0016545-54-3 93360 350       x     (12)  
Titandioxid, beschichtet mit einem Copolymer aus n-Octyltrichlorsilan und [Aminotris(methylenphosphonsäure), penta-Natriumsalz]   93450 351       x       Der Gehalt des Titandioxids an
Copolymer zur Oberflächenbeschichtung beträgt nicht mehr
als 1 Gew.-%.
Toluol 0000108-88-3 93540 352     x     1,2    
Toluoldiisocyanat 0026471-62-5 25208 353 x           (15) 1 mg/kg im Endprodukt
(berechnet als NCO)
2,4-Toluol-di-isocyanat 0000584-84-9 25210 354 x           (15) 1 mg/kg im Endprodukt
(berechnet als NCO)
2,4-Toluol-di-isocyanat, Dimer 0026747-90-0 25270 355 x           (15) 1 mg/kg im Endprodukt
(berechnet als NCO)
2,6-Toluol-di-isocyanat 0000091-08-7 25240 356 x           (15) 1 mg/kg im Endprodukt
(berechnet als NCO)
Tri-n-butylacetyl-citrat 0000077-90-7 93760 357       x     (29)  
Triethanolamin 0000102-71-6 94000 358 x     x   0,05   inklusive des Salzsäure-Adduktes
Triethylcitrat 0000077-93-0 44640 359       x     (29)  
Triethylenglykoldimethacrylat 0000109-16-0   360 x         0,05    
Tri-2-ethylhexylphosphat 0000078-42-2 74000 361       x   0,05    
Triethylphosphit 0000122-52-1 23175 362 x         NN   1 mg/kg im Endprodukt
Tri-isobutylphosphat 0000126-71-6 73840 363       x   0,05    
Trimellitsäure 0000528-44-9 13050
25540
364 x           (19)  
Trimellitsäure-anhydrid 0000552-30-7 25550 365 x           (19)  
2,2,4-Trimethylhexan-1,6-diisocyanat 0016938-22-0 25573 366 x           (15) 1 mg/kg im Endprodukt
(berechnet als NCO)
2,4,4-Trimethylhexan-1,6-diisocyanat 0015646-96-5 25574 367 x           (15) 1 mg/kg im Endprodukt
(berechnet als NCO)
2,2,4-Trimethyl-1,3-pentandiol-
diisobutyrat
0006846-50-0 95020 368     x x   5    
Tripropylenglykolmonomethylether 0025498-49-1   369     x       (37) nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite
2,4,6-Tris(tert-butyl)phenyl-2-butyl-
2-ethyl-1,3-propandiolphosphit
0161717-32-4 95270 370       x   2   berechnet als Summe von
Phosphit, Phosphat und dem Hydrolyseprodukt TTBP
Vanillin 0000121-33-5 95680 371       x        
Vinylacetat-Vinylpyrrolidon, Copolymer 0025086-89-9 95755 372       x        
Vinylchlorid 0000075-01-4 26050 373 x         NN   1 mg/kg im Endprodukt
Vinylmethylether 0000107-25-5 22270 374 x         0,05    
Vinylpyrrolidon 0000088-12-0 26230
95810
375 x         NN    
Vinyltriethoxysilan 0000078-08-0 26305 376 x         0,05    
Wachse, paraffinisch, raffiniert, aus Erdöl oder aus synthetischen Kohlenwasserstoffen gewonnen, geringe Viskosität   95858 377       x   0,05   nicht zur Verwendung im unmittelbaren Kontakt mit fetten Lebensmitteln
durchschnittliches Molekular-
gewicht: mindestens 350 Da
Viskosität bei 100 °C: mindes-
tens 2,5 cSt (2,5 × 10–6 m2/s)
Gehalt an mineralischen
Kohlenwasserstoffen mit einer
Kohlenstoffzahl kleiner als 25:
höchstens 40 Gew.-%
Wasser 0007732-18-5 26360
95855
378     x x       gemäß TrinkwV
Wasserstoffperoxid 0007722-84-1   379       x        
Weiße Mineralöle, paraffinisch, die aus Kohlenwasserstoffen auf der Basis von Erdöl gewonnen werden   95883 380       x       durchschnittliches Molekulargewicht: mindestens 480 Da
Viskosität bei 100 °C: mindestens 8,5 cSt (8,5 × 10–6 m2/s)
Gehalt an mineralischen Kohlenwasserstoffen mit einer Kohlenstoffzahl kleiner als 25: höchstens 5 Gew.-%
Xylol 0001330-20-7 95945 381     x     1    
Zinnchlorid 0007772-99-8 93415 382       x   12    
20 % (w/w) Silberchlorid, geschichtet auf 80 % (w/w) Titandioxid   86430 383       x     (36)  
Kurkumin 0000458-37-7   384   x            
Riboflavin 0000083-88-5   385   x            
Riboflavin-5´-phosphat 0000130-40-5   386   x            
Gelborange S 0002783-94-0
0015790-07-5
  387   x            
Echtes Karmin 0001390-65-4   388   x            
Patentblau V (Na-Salz) 0020262-76-4   389   x            
Indigotin I 0000860-22-0
0016521-38-3
  390   x            
Chlorophylle 0001406-65-1   391   x            
kupferhaltige Komplexe der Chlorophylle 0001337-20-8
0008049-84-1
0011006-34-1
0015739-09-0
0024111-17-9
  392   x            
Grün S 0003087-16-9   393   x            
Einfaches Zuckerkulör 0008028-89-5   394   x            
Sulfitlaugen-Zuckerkulör 0008028-89-5   395   x            
Ammoniak-Zuckerkulör 0008028-89-5   396   x            
Ammonsulfit-Zuckerkulör 0008028-89-5   397   x            
Carotine
i)
gemischte Carotine
ii)
Beta-Carotin
0000036-88-4   398   x            
Annatto 0001393-63-1   399   x            
Bixin 0006983-79-5   400   x            
Norbixin 0000542-40-5   401   x            
Paprikaextrakt     402   x            
Capsanthin 0000465-42-9   403   x            
Capsorubin 0000470-38-2   404   x            
Lycopin 0000502-65-8   405   x            
Beta-apo-8´-Carotinal (C 30) 0001107-26-2   406   x            
Beta-apo-8´-Carotinsäure-ethylester (C 30) 0001109-11-1   407   x            
Lutein 0000127-40-2   408   x            
Canthaxanthin 0000514-78-3   409   x            
Beetenrot 0007659-95-2   410   x            
Anthocyane 0011029-12-2   411   x            
Silber 0007440-22-4   412   x         (36)  
Gold 0007440-57-5   413   x            
Litholrubin BK 0005281-04-9   414   x            
tocopherolhaltige natürliche Extrakte     415   x            
Gamma-Tocopherol 0007616-22-0   416   x            
Delta-Tocopherol 0000119-13-1   417   x            
Agar-Agar 0009002-18-0   418       x        
Carrageen 0009000-07-1   419       x        
Behandelte Euchema-Algen     420       x        
Karaya (Karayagummi) 0009000-36-6   421       x        
Konjak-Gummi 0037220-17-0   422       x        
Glycerinester aus Wurzelharz 0068475-37-6   423     x          
Zuckerester von Speisefettsäuren 0025339-99-5   424       x        
Thermooxidiertes Sojaöl mit Mono- und Diglyceriden von Speisefettsäuren     425     x          
Xylitol 0000087-99-0   426       x        
Isoascorbinsäure 0000089-65-6   427       x        
Cyclohexan 0000110-82-7 45700 428     x     1   Benzolgehalt < 0.1 Gew.-%
Maltitol 0000585-88-6   429       x        
Essigsäurepropylester 0000109-60-4   430     x          
2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)propan, oligomeres Reaktionsprodukt mit Epichlorhydrin und Acrylsäure 0055818-57-0   431 x         0,05   nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite
Glycerin, propoxyliert, Triacrylat 0052408-84-1   432 x         0,05   nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite
2,5,8,11-Tetramethyl-6-dodecin-
5,8-diol
0068227-33-8   433       x     (33)  
2,4,7,9-Tetramethyl-5-decin-
4,7-dioldi(polyoxyethylen-
polyoxypropylen)ether
0182211-02-5   434       x     (34)  
1,1,1-Trimethylolpropan, ethoxyliert, Triacrylat 0028961-43-5   435 x     x   0,05   nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite
(Methylimino)diethan-
2,1-diyl bis[4-(dimethylamino)benzoat]
0925246-00-0   436         x 0,05   nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite
Tris{4-[(4-acetylphenyl)sulfanyl]phenyl}sulfonium hexafluorophosphat 0953084-13-4   437         x 0,05   SMG berechnet als Summe von
Tris{4-[(4-acetylphenyl)sulfanyl]phenyl}sulfonium hexafluorophosphat
(CAS-Nr.: 953084-13-4) und
1-(4-Phenylsulfanyl-phenyl)-
ethanon (CAS-Nr.: 10169-55-8)
Ein Übergang von
1-(4-{4-[4-(4-acetyl-phenylsulfanyl)-
phenylsulfanyl]-phenylsulfanyl}phenyl)-ethanon auf Lebensmittel darf nicht nachweisbar sein.
nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite
Milchsäureester von Mono- und Diglyceriden von Speisefettsäuren     438     x          
Weinsäureester von Mono- und Diglyceriden von Speisefettsäuren     439     x          
Citronensäureester von Mono- und Diglyceriden von Speisefettsäuren     440     x          
Mono- und Diacetylweinsäureester von Mono- und Diglyceriden von Speisefettsäuren     441     x          
Gemischte Wein- und Essigsäureester von Mono- und Diglyceriden von Speisefettsäuren     442     x          
2-Octanol 0000123-96-6   443     x     0,05    
1,10-Diaminodecan 0000646-25-3 15260 444 x         0,05    
Pigment Blue 60 0000081-77-6   445   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Blue 15
(auch Pigment Blue 15:1,
Pigment Blue 15:3,
Pigment Blue 15:6)
0000147-14-8   446   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Natural Blue 1 0000482-89-3   447   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Blue 16 0000574-93-6   448   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Violet 19 0001047-16-1   449   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 49:2 0001103-39-5   450   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Eisen(III)-oxid (Pigment Red 101) 0001309-37-1   451   x       3   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Green 7 0001328-53-6   452   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Green 37 0001330-37-6   453   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment White 24 0001332-73-6   454   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 4 0001657-16-5   455   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 3 0002425-85-6   456   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 1 0002512-29-0   457   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 170 0002786-76-7   458   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 4 0002814-77-9   459   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 202 0003089-17-6   460   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Orange 13 0003520-72-7   461   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 166 0003905-19-9   462   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Orange 43 0004424-06-0   463   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 17 0004531-49-1   464   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 149 0004948-15-6   465   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 13 0005102-83-0   466   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 146 0005280-68-2   467   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 144 0005280-78-4   468   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 95 0005280-80-8   469   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 14 0005468-75-7   470   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 83 0005567-15-7   471   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 93 0005580-57-4   472   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 110 0005590-18-1
0106276-80-6
  473   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 16 0005979-28-2   474   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 2 0006041-94-7   475   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Violet 23 0006358-30-1
0215247-95-3
  476   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 12 0006410-32-8   477   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 3 0006486-23-3   478   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Orange 16 0006505-28-8   479   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 112 0006535-46-2   480   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 48:2 0007023-61-2   481   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Kupfer-Pulver (Pigment Metal 2) 0007440-50-8   482   x           auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 53 0008007-18-9   483   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Calciumsulfat-Dihydrat
(Pigment White 25)
0010101-41-4   484   x           auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Violet 32 0012225-08-0   485   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Eisenoxid schwarz
(Pigment Black 11)
0012227-89-3 0001317-61-9   486   x       3   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Orange 36 0012236-62-3   487   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 62 0012286-66-7   488   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Blue 27 0014038-43-8
0012240-15-2
  489   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 48:3 0015782-05-5   490   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 122 0000980-26-7   491   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Violet 37 0017741-63-8   492   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 52:1 0017852-99-2   493   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 138 0030125-47-4   494   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 208 0031778-10-6   495   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Brown 23 0035869-64-8   496   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 139 0036888-99-0   497   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 214 0040618-31-3   498   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Orange 61 0040716-47-0   499   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Eisen(III)-hydroxidoxid
(Pigment Yellow 42)
0051274-00-1   500   x       3   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 242 0052238-92-3   501   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Blue 29 0057455-37-5   502   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 220 0068259-05-2   503   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 155 0068516-73-4   504   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Orange 64 0072102-84-2   505   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 180 0077804-81-0   506   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 128 0079953-85-8   507   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Orange 71 0084632-50-8   508   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 264 0088949-33-1   509   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Zinkpulver
(Pigment Black 16)
0007440-66-6   510   x       25   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
1,2,4-Benzenetricarbonsäure, gemischter n-Decyl- und n-Octyltriester 0090218-76-1   511       x   0,05   nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite
Diethylenglykolmonobutylether 0000112-34-5 48030 512 x   x       (35) nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite
Diethylenglykolmonoethylether 0000111-90-0   513     x     5   nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite
Trimethylolpropan,
gemischte Triester und Diester
mit n-Octan- und n-Decansäuren
  94987 514     x     5   nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite
1-Ethoxy-2-propanol 0001569-02-4   515     x       (37) nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite
1-Ethoxy-2-propylacetat 0054839-24-6   516     x       (37) nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite
Diethylenglykolbutyletheracetat 0000124-17-4   517     x       (35) nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite
1,3-Benzoldimethanamin 0001477-55-0 13000 518 x           (39)  
Di-n-butyladipat 0000105-99-7 32240 519       x   0,05    
Acetyl-tri-(2-ethylhexyl)-citrat 0000144-15-0 95440 520       x   0,05    
Diethylcitrat 0032074-56-9   521       x   0,05    
Aluminiumhydroxychlorid 0001327-41-9 34660 522       x   0,4    
1-Propoxy-2-propanol 0001569-01-3   523     x       (37) nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite
4-Methyl-2-pentanol 0000108-11-2 66860 524     x       (40)  
3-Methyl-1,5-pentandiyldiacrylat 0064194-22-5   525 x         0,05   nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite
Eine Migration der Verunreinigungen
5-Hydroxy-3-methylpentylacrylat
(CAS 64194-21-1) und Tetrahydro-
2-furanylmethylmethacrylat
(2455-24-5) darf nicht nachweisbar sein. Als nicht nachweisbar gilt ein Übergang bis zu 0,01 Milligramm pro Kilogramm des Lebensmittels.
Dipropylenglykolmonopropylether 0029911-27-1   526     x       (37) nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite
Tripropylenglykolmonobutylether 0055934-93-5   527     x       (37) nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite
Dipropylenglykolmonoethylether 0030025-38-8   528     x       (37) nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite
Dipropylenglykoldimethylether 0111109-77-4   529     x       (37) nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite
1,4:3,6-Dianhydrosorbitol 0000652-67-5 15404 530 x         5   nur zur Verwendung als
a)
Comonomer in Polyethylen-
co-isosorbid-terephthalat;
b)
Comonomer bei der
Produktion von Polyestern,
mit der Einschränkung, dass
höchstens 40 Mol-% der Diol-
Komponente in Verbindung
                     
mit Ethylenglycol und/oder 1,4-
Bis(hydroxymethyl)cyclohexan verwendet werden.
Mit Dianhydrosorbitol und 1,4-
Bis(hydroxymethyl)cyclohexan hergestellte Polyester dürfen
nicht in Kontakt mit Lebens-
mitteln verwendet werden,
die mehr als 15 % Alkohol
enthalten.
4-Benzyliden-2,6-di-tert-
butylcyclohexa-2,5-dien-1-on
0007078-98-0   531       x   0,05   nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite
nur zur Nutzung als in-can stabilizer, nicht zur Stabilisierung von Monomeren mit einem Molekulargewicht unter 350 Da
Ethyllaktat 0000687-47-8   532     x     5   Die Ausgangsstoffe zur Synthese von Ethyllaktat müssen den lebensmittelrechtlichen Anforderungen an die Verwendung der Stoffe zur Herstellung von Lebensmitteln entsprechen.
Phosphorsäure, tributylester 0000126-73-8 73680 533       x   0,05    
Mischung von methyl-verzweigten und linearen C14-C18-Alkanamiden, gewonnen aus Fettsäuren 0085711-28-0   534       x   5    
Siliciumdioxid, silyliert   86285 535       x       bei synthetischem amorphem Siliciumdioxid, silyliert:
Primärpartikel von 1-100 nm,
die zu 0,1-1 μm aggregiert sind
und Agglomerate von 0,3 μm bis Millimetergröße bilden können
1,3-Bis(2-hydroxyethyl)-
5,5-dimethylimidazolidin-2,4-dion
0026850-24-8   536     x     0,5   nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite
nur zur Verwendung für
Gegenstände für den Kontakt mit trockenen Lebensmitteln, für die das Lebensmittelsimulanz E festgelegt ist
gilt nur für ethoxylierte Derivate von 5,5-Dimethylimidazolidin-2,4-dion, Ethoxylierung in 1- oder 3-Position
Die Menge des aufgeführten Stoffes darf nicht weniger als 75 % der Mischung mit allen verwandten ethoxylierten Verbindungen betragen.
Die Menge der Summe aus
3-(2-Hydroxyethyl)-
5,5-Dimethylimidazolidin-2,4-dion
(CAS-Nr. 29071-93-0) und
1-(2-Hydroxyethyl)-
5,5-Dimethylimidazolidin-2,4-dion
(CAS-Nr. 88280-55-1) darf nicht höher als 10 % der Mischung sein.
SMG ausgedrückt als Summe des Stoffes und aller verwandten
ethoxylierten Verbindungen, und zwar:
3-(2-Hydroxyethyl)-
5,5-Dimethylimidazolidin-2,4-dion
(CAS-Nr. 29071-93-0),
1-(2-Hydroxyethyl)-
5,5-Dimethylimidazolidin-2,4-dion
(CAS-Nr. 88280-55-1),
3-[2-(2-Hydroxyethoxy)ethyl]-1-
(2-hydroxyethyl)-5,5-dimethyl-
imidazolidin-2,4-dion
(CAS-Nr. 53504-21-5),
                      1-[2-(2-Hydroxyethoxy)ethyl]-
3-(2-hydroxyethyl)-5,5-dimethyl-
imidazolidin-2,4-dion,
weitere und höher ethoxylierte Verbindungen (nicht mehr als 1 % der Mischung)
Polyglycerol 0025618-55-7   537       x       muss bei maximal 275 °C und unter Bedingungen verarbeitet werden, die eine Zersetzung des Stoffes verhindern
Ethylenvinylacetatcopolymerwachs 0024937-78-8   538       x       Die Migration der oligomeren Fraktion mit einer Molmasse unter 1 000 Da darf 5 mg/kg Lebensmittel nicht überschreiten.
muss bei maximal 230 °C und unter Bedingungen verarbeitet werden, die eine Zersetzung des Stoffes verhindern
4-Nonylphenol (verzweigt) 0084852-15-3   539 x         nicht
nach-
weisbar
bei
einer
Nach-
weis-
grenze
von
0,0015 mg/kg
  nur als Monomer oder Ausgangsstoff für die Herstellung von Phenolharzen und Kolophonium modifizierten Phenolharzen zu verwenden
nicht mehr als 10 mg/kg im fertigen Harz
nicht mehr als 25 Gew.-% Harze in der endgültigen Druckfarbe
nur für die Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Seite
Stearinsäure, Cersalz 0010119-53-6 89150 540       x       Cergehalt 1 mg/kg




Tabelle 2Verzeichnis der Pigmente, die zusätzlich zu Tabelle 1 bei der Bedruckung von in § 4 Absatz 7 Satz 4 bezeichneten Lebensmittelbedarfsgegenständen verwendet werden dürfen
(zu § 4 Absatz 9, § 8 Absatz 5 Satz 1)
1 2 3 4 5 6 7 8
Bezeichnung des Stoffes CAS-Nr. REF-Nr. Substanz-
Nr.
Verwendungszweck SMG
[mg/kg]
Gruppen-
grenzwert-
Nr.
Andere Beschränkungen,
Spezifikationen und
Reinheitsanforderungen
I II III IV V
Calcium-Aluminium-Borosilikat     541   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Calcium-Natrium-Borosilikat     542   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Black 32 0083524-75-8   543   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Blue 79 0014154-42-8   544   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Green 36 0014302-13-7   545   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Orange 34 0015793-73-4   546   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Orange 38 0012236-64-5   547   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Orange 46 0067801-01-8   548   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Orange 72 0078245-94-0   549   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Orange 73 0084632-59-7   550   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 48:4 0005280-66-0   551   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 63:1 0006417-83-0   552   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 147 0068227-78-1   553   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 148 0094276-08-1   554   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 176 0012225-06-8   555   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 177 0004051-63-2   556   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 184 0099402-80-9   557   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 185 0051920-12-8   558   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 200:1 0032041-58-0   559   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 200 0058067-05-3   560   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 210 0061932-63-6   561   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 238 0140114-63-2   562   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 254 0084632-65-5   563   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 266 0036968-27-1   564   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 268 0016403-84-2   565   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 269 0067990-05-0   566   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 282 0938065-79-3   567   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 12 0006358-85-6   568   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 109 0005045-40-9
0106276-79-3
  569   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 111 0015993-42-7   570   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 120 0029920-31-8   571   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 126 0090268-23-8   572   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 127 0068610-86-6   573   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 138 0030125-47-4   574   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 151 0031837-42-0   575   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 174 0078952-72-4   576   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 175 0035636-63-6   577   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 181 0074441-05-7   578   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 185 0076199-85-4   579   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 188 0023792-68-9   580   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 55 0006358-37-8   581   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 74 0006358-31-2   582   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 97 0012225-18-2   583   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Zinndioxid 0018282-10-5   584   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Zirconiumdioxid 0001314-23-4   585   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 81:1 0080083-40-5   586   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 81:2 0075627-12-2   587   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 169 0012237-63-7   588   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 150 0068511-62-6
0025157-64-6
0086249-83-4 0872613-79-1
  589   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Yellow 154 0068134-22-5   590   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Violet 27 0012237-62-6   591   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Blue 1 0001325-87-7   592   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Blue 61 0001324-76-1   593   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen
Pigment Red 272 0084632-66-6   594   x       NN   auch Verwendung als Nanomaterial im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9, sofern keine Nanopartikel auf Lebensmittel übergehen




Tabelle 3Gruppengrenzwerte
(zu § 8 Absatz 5 Satz 1)
Tabelle 3 enthält die folgenden Informationen:
Spalte 1 (Gruppengrenzwert-Nr.): Nummer der Stoffgruppe, für die ein Gruppengrenzwert gemäß Tabelle 1 Spalte 7 festgelegt ist.
Spalte 2 (Substanz-Nr.): Substanz-Nummer gemäß Tabelle 1 Spalte 4
Spalte 3 (SMG (T) [mg/kg]): Spezifischer Migrationsgrenzwert ausgedrückt in Milligramm des Gesamtgehalts der angegebenen Substanz(en) der Stoffgruppe pro Kilogramm Lebensmittel. Falls „NN“ angegeben ist, darf ein Übergang des Stoffes auf Lebensmittel nicht nachweisbar sein. Als nicht nachweisbar gilt ein Übergang bis zu 0,01 Milligramm pro Kilogramm des Lebensmittels.
Spalte 4 (Gruppengrenzwert-Spezifikation): Bezeichnung des Stoffes, dessen Molekulargewicht für die Angabe des Ergebnisses zu Grunde gelegt wird.
1 2 3 4
Gruppen-
grenzwert-Nr.
Substanz-Nr. SMG (T)
[mg/kg]
Gruppengrenzwert-Spezifikation
 1  84
137
141
30 berechnet als Ethylenglykol
 2 219
220
30 berechnet als Maleinsäure
 3 236
237
3 berechnet als Summe der Substanzen
 4 206
210
217
263
1 berechnet als Jod
 5  35
 36
1,2 berechnet als tertiäres Amin (ausschließlich HCl)
 6  87
 88
 89
186
187
189
6 berechnet als Summe der Substanzen
 7 102
103
252
253
328
0,18 berechnet als Zinn
 8 106
107
108
109
110
111
112
113
114
115
116
117
118
119
0,006 berechnet als Zinn
 9 254
255
256
1,2 berechnet als Zinn
10 184
185
188
30 berechnet als Summe der Substanzen
11 234
235
1,5 berechnet als Summe der Substanzen
12  80
105
350
5 berechnet als Summe der Substanzen
13 156
180
15 berechnet als Formaldehyd
14  19
 42
 43
266
6 berechnet als Bor (Unbeschadet der Bestimmungen der Richtlinie 98/83/EG)
15  76
 96
120
121
179
198
245
258
271
353
354
355
356
366
367
 460*)
 476*
NN berechnet als Isocyanat-Gruppe (NCO)
16  91
 92
0,05 berechnet als Summe der Substanzen
17 260
261
265
267
10 berechnet als SO2
18 127
273
323
30 berechnet als Summe der Substanzen
19 364
365
5 berechnet als Trimellithsäure
20   3
 25
 54
 55
 56
138
143
149
195
203
231
272
294
295
320
6 berechnet als Acrylsäure
21  26
 58
 59
145
151
197
225
226
239
280
324
 457*
 482*
6 berechnet als Methacrylsäure
22  32
 40
5 berechnet als Summe der Substanzen
23  81
251
0,05 Summe aus Mono-n-dodecylzinn-tris(isooctylmercaptoacetat), Di-n-dodecylzinnbis(isooctylmercaptoacetat),
Mono-dodecylzinntrichlorid und Di-dodecylzinndichlorid), berechnet als Summe aus Mono- und Di-dodecylzinnchlorid
24 289
290
9 berechnet als Summe der Substanzen
25 200
201
5 berechnet als Isophthalsäure
26  62
300
0,05 berechnet als Summe aus 6-Hydroxyhexansäure und Caprolacton
27  48
300
5 berechnet als 1,4-Butandiol
28   6
298
301
30 berechnet als Summe der Substanzen
29   5
  6
 33
 34
 69
 74
136
162
248
286
287
288
289
290
298
299
301
340
357
359
 810*
 815*
60 berechnet als Summe der Substanzen
30 177
178
0,05 gemessen als Hexamethyldisiloxan
32 204
205
0,05 berechnet als Summe der Substanzen
33 348
433
0,05 berechnet als Summe der Substanzen
34 349
434
5 berechnet als Summe der Substanzen
35 142
144
146
512
517
5 berechnet als Summe der Substanzen
36 383
412
0,05 berechnet als Silber
37  53
122
123
227
228
369
515
516
523
526
527
528
529
5 berechnet als Summe der Substanzen
Das Gemisch darf nicht mehr als
0,3 % 2-Methoxy-1-propanol (CAS-Nr.: 1589-47-5) und
2-Methoxy-1-propylacetat (CAS-Nr.: 70657-70-4),
berechnet als Summe der Substanzen,
3 % 2-Ethoxy-1-propanol (CAS-Nr.: 19089-47-5) und
2-Ethoxy-1-propylacetat (CAS-Nr.: 57350-24-0),
berechnet als Summe der Substanzen,
5 % 2-Propoxy-1-propanol (CAS-Nr.: 10215-30-2),
enthalten
39 518
 988*
0,05 berechnet als 1,3-Benzoldimethanamin
40 241
524
5 berechnet als Summe der Substanzen
41 135
 118*
60 berechnet als Summe der Substanzen
*)



Tabelle 4Weitere Grenzwerte für bestimmte Stoffe
(zu § 8 Absatz 5 Satz 2)
Stoffe Grenzwerte, ausgedrückt in Milligramm
pro Kilogramm Lebensmittel
Barium 1
Eisen 48
Kobalt 0,05
Kupfer 5
Lithium 0,6
Mangan 0,6
Zink 25
Primäre aromatische Amine, ausgenommen in Tabelle 1 genannte Ein Übergang auf Lebensmittel darf nicht nachweisbar sein. Als nicht nachweisbar gilt ein Übergang bis zu 0,01 Milligramm der Summe an primären aromatischen Aminen pro Kilogramm des Lebensmittels. Für die in Anlage 1 Nummer 7 genannten primären aromatischen Amine gilt zusätzlich je Einzelsubstanz die Nachweisgrenze 0,002 Milligramm pro Kilogramm des Lebensmittels.




* Stoffnummer aus Anhang I Tabelle 1 Spalte 1 der Verordnung (EU) Nr. 10/2011.